GDV kontert DIW-Studie zur Altersvorsorge

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass mehr als der Hälfte der aktuell 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen ihren Lebensstandard im Alter nicht werden halten können. Die potentielle Versorgungslücke beträgt durchschnittlich rund 700 Euro im Monat. Selbst private Vorsorge würde die Situation kaum verbessern, so das Fazit des DIW. Deutliche Kritik übt nun der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung des GDV, kontert die Ergebnisse der DIW-Studie und hält gerade die Ausagen zur privaten Altersvorsorge für nicht nachvollziehbar.

Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung des GDV, kommentiert die Studie des DIW: „Die Studie hebt zu Recht hervor, dass die gesetzliche Rente allein nicht zur Absicherung des Lebensstandards im Alter ausreicht und gleichzeitig die Betriebsrente einen signifikant positiven Beitrag leistet. Die Kritik an der Wirksamkeit der privaten Altersvorsorge ist nicht haltbar.“

Schwark führt als Gegenargument eine Prognos-Studie aus dem Jahr 2016 an. So sei die Riester-Rente eingeführt worden, um die durch die Rentenreform entstandene Absenkung des Rentenniveaus zu kompensieren. „Und diese Aufgabe erfüllt die Riester-Rente“, betont Schwark.

Seite 2: Anheben der gesetzlichen Rente ist falsch

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