17. Januar 2018, 10:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Manager schätzen Risiko von Cybervorfällen immer höher ein

Betriebsunterbrechungen, Hackerangriffe und Naturkatastrophen sind nach einer neuen Umfrage der Allianz in achtzig Ländern die drei größten Sorgen für Risikomanager. Das geht aus dem neuen “Risikobarometer” des Versicherungskonzerns hervor, für das 1.900 Manager, Versicherungsmakler sowie ex- und interne Risikoexperten befragt wurden.

Shutterstock 756325357 in Manager schätzen Risiko von Cybervorfällen immer höher ein

Cyber-Kriminelle blockierten im vergangenen Jahr weltweit zehntausende Rechner mit der “Wannacry”-Erpressungssoftware und verlangten Geld für die Freischaltung.

Betriebsunterbrechungen und Cyberattacken lagen auch schon im Vorjahr auf Platz eins. Beides hängt miteinander zusammen – neben Unglücken wie Feuer und Explosionen können auch Hackerangriffe dazu führen, dass ein Betrieb still steht.

Auffällig an der Entwicklung der vergangenen Jahre ist, dass das Risiko von Cybervorfällen immer höher eingeschätzt wird; vor fünf Jahren rangierten Hackerangriffe noch auf Platz 15. Laut Allianz steigt das Potenzial sogenannter Cyber-Hurrikane, bei denen Hacker viele Unternehmen gleichzeitig lahmlegen. So blockierten Cyber-Kriminelle im vergangenen Jahr weltweit zehntausende Rechner mit der “Wannacry”-Erpressungssoftware und verlangten Geld für die Freischaltung.

Klimawandel erstmals unter den Top Ten

Ebenso wie ein Hurrikan ganze Landstriche verwüste, könne ein Cyberangriff mehrere Branchen treffen, sagte Andreas Berger, Vorstandsmitglied beim Allianz-Industrieversicherer AGCS. Offensichtlich steigt in der Wirtschaft das Bewusstsein, dass der Fortschritt Risiken mit sich bringen kann – neue Technologien sind im Vergleich zum Vorjahr von Platz zehn auf Platz sieben des Risikobarometers vorgerückt. Und erstmals unter den Top Ten der wichtigsten Risiken findet sich auf Platz zehn der Klimawandel. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Lebensversicherungen: GDV meldet Zuwachs bei Auszahlungen

Die deutschen Lebensversicherer haben 2019 deutlich mehr an ihre Kunden ausgezahlt als ein Jahr zuvor. Auch das bei Lebensversicherern angesparte Geldvermögen legte zu, meldet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Investmentfonds

Coronakrise: HWWI-Chef plädiert für Grundeinkommen

Am 2. April war der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Professor Dr. Henning Vöpel zu Gast auf dem Roten Sofa in der NDR-Sendung “DAS!”. Dabei sagte er dramatische wirtschaftliche Auswirkungen durch die Corona-Pandemie voraus und erläuterte seine unkonventionelle alternative Lösung zum Hilfspaket der Bundesregierung. 

mehr ...

Berater

Sucht: Aus der Bodenlosigkeit die Kontrolle zurückgewinnen

Suchtproblematik am Arbeitsplatz – klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie unbedingt weiter! Die Fürstenberg-Kolumne mit Mareike Fell

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Neuer Mieterschutz in Kraft: Wie Sie durch die Krise kommen

Ab heute gilt für Mieterinnen und Mieter, die durch finanzielle Einschnitte in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen sind, ein erweiterter Kündigungsschutz. Es ist aber für Betroffene laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Unterstützung nötig.

mehr ...