11. Dezember 2018, 11:15
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Rentenversicherung: Immer mehr Menschen versicherungspflichtig

Die Geldreserven der gesetzlichen Rentenversicherung wachsen immer weiter an – für dieses Jahr zeichnet sich ein deutlich höherer Überschuss von vier Milliarden Euro ab. Neben der guten Konjunktur gibt es dafür noch eine weitere Ursache.

Rentenversicherung: Immer mehr Menschen versicherungspflichtig

Auch für 2019 und 2020 ist laut Rentenversicherung mit deutlichen Anstiegen der Beitragseinnahmen zu rechnen.

Im vergangenen Jahr war unter dem Strich ein Plus von 500 Millionen Euro verbucht worden, wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilt.

Auch die Renten-Rücklage dürfe bis Jahresende kräftig wachsen – auf etwa 38 Milliarden Euro, nachdem es Ende 2017 noch 33,4 Milliarden Euro waren. Auch für die nächsten beiden Jahre werden deutlich steigende Beitragseinnahmen erwartet.

Beitragszahlungen steigen stark

Durch die positive Lage am deutschen Arbeitsmarkt konnte die Rentenversicherung ein starkes Plus der Beiträge aus abhängiger Beschäftigung.

In den ersten neun Monaten 2018 legten sie um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu – obwohl der Beitragssatz Anfang 2018 um 0,1 Punkte auf 18,6 Prozent sank.

Seite zwei: “Die höchste Zunahme der letzten zehn Jahre”

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2 Kommentare

  1. Eigentlich müßte es heißen: Die Rentenversicherung benötigt anstatt 96 Milliarden nur 90 Milliarden Euro Zuschuß. Gewinn ist bei normaler Kaufmännischer Rechnung etwas anderes. Bei Beamten mit Ihren eigenen Rücklagen mit 1,7 Billionen Euro im Rückstand, unsere Kinder sind begeistert, ist wohl alle in bester Ordnung.

    Kommentar von Wilfried Strassnig — 12. Dezember 2018 @ 13:29

  2. Da werden die Siepes dieser Welt gleich wieder die Rentenversicherung als Anlage mit guter Rendite bezeichnen. Das hier allerdings der Staatszuschuß von bald 100 Milliarden Euro, bezahlt u.a. auch von Freiberuflern und Selbständigen die keinen Euro Leistung daraus beziehen, überhaupt nicht erwähnt werden, ist äußerst seltsam. Fair und korrekt geht anders.

    Kommentar von Wilfried Strassnig — 12. Dezember 2018 @ 13:23

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