8. November 2018, 06:06
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Riester-Rente soll entschlackt werden

Der Fondsverband BVI hat in einem Positionspapier Vorschläge gemacht, wie die Riester-Rente im Hinblick auf eine immer notwendiger werdende kapitalgedeckte Altersvorsorge zukunftsfähig ausgestaltet werden sollte. Obwohl es sich bereits jetzt um ein standardisiertes Produkt handelt, werde die Riester-Rente nicht als solche wahrgenommen.

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Rund 16,5 Millionen Riester-Verträge gibt es zur Zeit in Deutschland.

Wie es in dem Papier heißt, enthalte der Koalitionsvertrag ein grundsätzliches Bekenntnis der Politik zur Stärkung der privaten Altersvorsorge und zur Riester-Rente. Es gilt, das Erfordernis zur privaten Altersvorsorge klar aufzuzeigen und den Ausbau der privaten Altersvorsorge zu forcieren. Eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen kann die Attraktivität der Riester-Rente, die heute auf freiwilliger Basis bereits von mehr als 16,5 Millionen Menschen genutzt wird, deutlich steigern.

Bekenntnis der Politik zur Riester-Rente

Ferner sieht der Koalitionsvertrag die Entwicklung eines attraktiven standardisierten Riester-Produkts vor. Zur Diskussion steht damit, ob ein stark generalisiertes Riester-Produkt individuellen Produktangeboten überlegen ist. Dabei sind Riester-Produkte bereits weitgehend standardisiert, denn ihre Ausgestaltung ist durch das Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz und das Einkommensteuergesetz geregelt. Aufgrund der Komplexität des Regelwerks werden sie aber nicht als Standardprodukte wahrgenommen.

Eine Vereinfachung der Rahmenbedingungen bildet daher einen validen Ansatzpunkt zur Steigerung der Attraktivität der Riester-Rente. Die Vereinfachung kann sowohl bei den Produktmerkmalen als auch bei der Fördersystematik und der Administration ansetzen. Insbesondere in Bezug auf die Fördersystematik und Administration sind Verbesserungen für sämtliche Riester-Produkte vorteilhaft und geboten, so das Papier weiter.

Seite zwei: Was sich konkret ändern muss

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