26. September 2018, 08:05
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Risikoappetit der Versicherer wächst

Das ist eine wichtige Veränderung, die eine deutliche Entspannung bei den Sorgen rund um makroökonomische und Marktrisiken widerspiegelt – trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und eines weniger positiven Ausblicks. Versicherer merken, dass sie ihre Netze breiter auslegen müssen – indem sie in das gesamte Anleihenspektrum investieren, Privatplatzierungen vermehrt als durchaus übliche Anlageklasse behandeln, speziell den Bereich Private Credit, und indem sie die Öffnung des chinesischen Marktes nutzen.“

Partner für Investment- und Risikomanagement in doppelter Hinsicht

“Die vielleicht überraschendste Entwicklung ist, dass Versicherer zunehmend auf ESG-Kriterien achten und auf die Herausforderung, Nachhaltigkeit in ihre Gesamtportfolios zu integrieren”, ergänzt Liedtke. “Diese Entwicklung ist zu begrüßen – speziell in Europa, wo die Umsetzung von ESG-Strategien besonders weit fortgeschritten ist. Gleichzeitig bestehen nach wie vor Hürden bei der praktischen Implementierung. Eine Herausforderung kann beispielsweise der Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten darstellen. Das erfordert eine branchenweite Antwort. Wir bei Blackrock verstehen unsere Rolle als Partner für Investment- und Risikomanagement in doppelter Hinsicht: zum einen Versicherer effektiv dabei zu unterstützen, komplexere Portfolios aufzubauen und zu managen. Zum anderen, neue Möglichkeiten anzubieten, um mit veränderten Geschäftsmodellen, Märkten und einem anderen gesellschaftlichen Umfeld umzugehen.”

Risikobedenken schwinden

Sorgen hinsichtlich geopolitischer und Makrorisiken sind in nahezu jeder Hinsicht zurückgegangen – in deutlichem Gegensatz zu 2017. Das legt nahe, dass Versicherer mit Blick auf das Makroumfeld insgesamt zuversichtlicher geworden sind.

Trotz angespannter Beziehungen im internationalen Handel, zunehmendem Populismus oder geopolitischen Spannungen sind die Bedenken rund um geopolitische Risiken gegenüber 2017 zurückgegangen. Damals hatten 71 Prozent geantwortet, dass dies eines ihrer Hauptbedenken wäre. 2018 waren es nur noch 30 Prozent.

Seite drei: Kaum noch Sorgen über Marktrisiken

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