26. September 2018, 08:05
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Risikoappetit der Versicherer wächst

Viele der großen Versicherer, die an der Umfrage teilgenommen haben, stellen sicher, dass sie gut positioniert sind, um angesichts des Wachstumspotenzials der asiatischen Märkte, speziell China, entsprechende Chancen wahrzunehmen.

Der Umfrage zufolge haben mehr als zwei Drittel chinesische A-Aktien entweder bereits übergewichtet (13 Prozent), oder sie beabsichtigen dies (53 Prozent). Dabei dürfte die Aufnahme von A-Aktien in die MSCI-Indizes, die als Orientierung für die Vermögensaufteilung dienen, eine Rolle spielen. Insofern erscheint der Appetit der Versicherer auf höhere Quoten chinesischer Festlandsaktien robust.

Anlageeffizienz bleibt ein Schwerpunkt

Viele Versicherer lagern ihr Asset-Management komplett oder teilweise aus. Sie sehen darin eine effektive Möglichkeit, um die richtige Balance zwischen Portfolio-Exposure, Kostenkontrolle und operationeller Effizienz zu finden – als Antwort auf Fragen rund um die Expertise im eigenen Haus, Governance-Richtlinien und das Risiko zu hoher Kosten.

Management wird oft ausgelagert

Insgesamt lagern 35 Prozent der Teilnehmer das Management ihrer Engagements bei Privatplatzierungen komplett aus, weitere 52 Prozent gehen diesen Schritt zumindest teilweise. Die Gründe dafür variieren. Sie deuten jedoch zum Großteil (67 Prozent) darauf hin, dass Versicherer keine weiteren Kosten auf sich nehmen wollen und ihre Profitabilität nicht weiter verwässern wollen, indem sie im eigenen Haus entsprechende Expertise aufbauen. Das gilt vor allem für Europa und Asien. Bei Versicherern aus Nordamerika mangelt es dagegen weniger an eigener Expertise. Dort liegt der Grund vielmehr darin, dass die Unternehmen mit entsprechenden Auslagerungen Kosten sparen wollen. (fm)

Foto: Shutterstock

 

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