2. Januar 2018, 12:05
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Versicherungskammer bietet Patientenverfügung elektronisch und kostengünstig

Der Konzern Versicherungskammer startet eine Kooperation mit “Meine Patientenverfügung”, um Kunden eine einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Erstellung ihrer persönlichen Patientenverfügung zu bieten. 

Patientenverfuegung in Versicherungskammer bietet Patientenverfügung elektronisch und kostengünstig

Die Patientenverfügung regelt wichtige Entscheidungen in medizinischen Notsituationen.

Künftig können Kunden der Versicherungskammer und Interessenten zu vergünstigten Konditionen und mit wenig Aufwand ihre Patientenverfügung anfertigen und elektronisch hinterlegen. Möglich macht dies die jüngste Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge mbH: Im Rahmen eines Online-Interviews werden alle relevanten Aspekte hinterfragt und wichtige Hinweise und Infos gegeben. In wenigen Schritten entstehen so eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht sowie eine Betreuungsverfügung.

Eine Notfallkarte in Scheckkartengröße ermöglicht im Fall der Fälle jederzeitig den Online-Zugriff. Vom Kunden benannte Vertrauenspersonen erhalten einen eigenen Zugang, damit sie die Wünsche kennen und für deren Durchsetzung sorgen können, falls eine selbstbestimmte Entscheidung nicht möglich ist.

Einfach, sicher, eindeutig

Die Dokumente lassen sich in einer Voransicht prüfen. Zum Besprechen mit vertrauten Personen oder dem Hausarzt ist ein Ausdruck möglich. Korrekturen und Anpassungen können danach jederzeit vorgenommen werden. Nach der Freigabe werden die Dokumente im Original inklusive aller Mehrfachausfertigungen unterschriftsreif per Post zugesandt. Ein unterschriebenes Exemplar wird zurückgeschickt und archiviert.

Die persönliche Notfallkarte samt Notfallzugriff stellt sicher, dass bei schwerer Erkrankung, unfallbedingten Verletzungen oder Hirnschäden die Behandlung der eigenen Wahl so umgesetzt wird wie in der Patientenverfügung festgelegt. Eine Erinnerung alle zwei Jahre stößt automatisch eine Prüfung und Bestätigung der Aktualität der Patientenverfügung an.

“Bis zuletzt über das Leben entscheiden können”

“Wir wollen, dass unsere Kunden nicht nur die beste Pflege erhalten, sondern auch bis zuletzt selbst über ihr Leben entscheiden können”, erläutert Vorstandsmitglied Manuela Kiechle. “Da unsere Kunden in der Pflegeversicherung uns häufig um Rat bei der Abfassung einer Patientenverfügung gebeten haben, sind wir diesem Wunsch nun gefolgt und haben eine entsprechende Kooperation auf den Weg gebracht.”

Um das Thema möglichst breit zu verankern, unterstützt der Konzern Versicherungskammer alle Kunden und Interessenten durch einen Zehn-Euro-Rabatt für den Abschluss einer Patientenverfügung bei der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge mbH. Der entsprechende Gutschein ist in allen Agenturen, Sparkassen und teilnehmenden Genossenschaftsbanken in Bayern und der Pfalz erhältlich.

40 dezentrale Pflegetreffs

Mit dem Gutschein gilt dann ein Vorzugspreis von 29,50 Euro (statt 39,50 Euro) und auch die Archivierung samt Notfall- und Erinnerungsservice ist mit 15 Euro statt 17,50 Euro pro Jahr vergünstigt. Außerdem werden rund 40 dezentrale Pflegetreffs mit Experten wie der Bestseller-Autorin Martina Rosenberg stattfinden, bei dem sich Kunden und Interessen zu den Themen Pflege und Patientenverfügung informieren können. (fm)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Mit diesem Schritt wird es wahrscheinlich erstmals gelingen, die Patientenverfügung zum Gesprächsthema in der breiten Öffentlichkeit zu machen. Der niederschwellige Einstieg (Gutschein vielerorts erhältlich) wird auch dazu führen, dass der Bürger erkennt, eine so wichtige Entscheidung nicht bloß durch das einmalige Ankreuzen oder Ausfüllen eines Formulars “erledigen” zu können. Was vor dem Erstellen einer Patientenverfügung getan werden kann und was nahher noch alles getan werden muss, wenn auch Alterspflegebedürftigkeit und Demenz einbezogen werden soll, das beschreibt der kürzlich erschienene Patientenratgeber “Pflegefall? Nein, danke! – Mit der Patientenverfügung selbst entscheiden” (Facultas-Maudrich Verlag, Wien, 2017). Das Buch berücksichtigt die Rechtsnormen aller drei D-A-CH Länder.

    Kommentar von Dr. Wilhelm Margula — 4. Januar 2018 @ 09:45

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