5. März 2018, 09:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungskonzern Axa will US-Wettbewerber XL Group kaufen

Der französische Versicherungsgigant Axa will den US-amerikanischen Wettbewerber XL Group für 15,3 Milliarden US-Dollar kaufen. Die XL Group bietet vor allem Versicherungen für andere Versicherer an, so genannte Rückversicherungen.

Versicherungskonzern Axa will US-Wettbewerber XL Group kaufen

Der Vollzug der Übernahme durch die Axa wird derzeit für das zweite Halbjahr 2018 erwartet.

Axa bietet den Aktionären der XL Group 57,60 US-Dollar pro Aktie, teilte der Konzern am Montag in Paris mit. Damit bezahlt Axa nach eigenen Angaben eine Prämie von 33 Prozent auf den letzten Marktpreis des börsennotierten Unternehmens vom Freitag.

Die erwarteten Synergien mit eingerechnet liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Zukaufs bei einem Faktor von Elf, erklärte Axa weiter.

Aktionäre und Behörden müssen zustimmen

Die Aktionäre der XL Group müssen der Übernahme noch zustimmen. Ebenso steht die Erlaubnis verschiedener Regulierungsbehörden aus, wie aus der Pressemeldung von Axa hervorgeht. Demnach erwartet der Konzern den Vollzug der Übernahme im zweiten Halbjahr 2018.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am Wochenende von dem geplanten Deal berichtet. Bloomberg zufolge war auch der deutsche Versicherer Allianz an der XL Group interessiert. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Axa:

Axa trotzt Katastrophenjahr

Axa bleibt wertvollste Versicherungsmarke der Welt

Axa hält Umsatz stabil – Leben-Geschäft schwächelt etwas

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Corona-Warn-App: Jeder dritte Erwachsene nutzt sie

Jeder dritte Bundesbürger ab 18 Jahren hat den eigenen Angaben zufolge die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf seinem Handy installiert. Weitere 19 Prozent wollen diese in Zukunft „wahrscheinlich“ (fünf Prozent) oder „vielleicht“ (14 Prozent) noch installieren. Damit steht gut die Hälfte der erwachsenen Bundesbürger der vor rund zwei Monaten gestarteten Warn-App positiv oder zumindest aufgeschlossen gegenüber.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilienmarkt: Sommerferien wirken sich deutlich aus

Die Preise der zum Kauf angebotenen Wohnimmobilien sind in Deutschland gesamt – ausgenommen die zehn Städte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart – in der letzten Woche konstant geblieben. Sie liegen weiterhin leicht über dem laufenden Jahresmittel.

mehr ...

Investmentfonds

RWE tritt „Europäischer Allianz für sauberen Wasserstoff“ bei

Die jüngst gegründete „Europäische Allianz für sauberen Wasserstoff” ist Teil der europäischen Wasserstoffstrategie. Sie setzt sich für einen ambitionierten Einsatz von Wasserstoff (H2) bis 2030 ein. Dabei soll die kohlenstoffarme Produktion von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Gleichzeitig sollen die Nachfrage aus Sektoren wie Industrie und Verkehr sowie der Transport und die Verteilung von H2 gefördert werden. Diese Zielsetzung passt perfekt zur RWE Sicht auf H2 als einen der Hoffnungsträger für die Dekarbonisierung der Industrie.

mehr ...

Berater

Coronavirus: EU-Kommission veröffentlicht Vorschläge für den Kapitalmarkt

Die Europäische Kommission hat am 24. Juli ein Maßnahmenpaket veröffentlicht, das Teil ihrer Strategie für eine Erholung der Kapitalmärkte von den Folgen der Corona-Krise ist. Mit dem Paket passt die EU-Kommission die europäische Prospektverordnung (Prospekt-VO)‚ die zweite europäische Finanzmarktrichtlinie (Markets in Financial Instruments Directive II – MiFID II) und die Verbriefungsvorschriften gezielt an.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bergfürst-Crowdinvestment: Büros zu Wohnungen

Die Crowdinvesting-Plattform Bergfürst sucht sechs Millionen Euro in Tranchen ab zehn Euro, um ein Bürohaus in Frankfurt am Main in Mikro-Apartments umzubauen. Vertrags-Detail: Wer wenig investiert, bekommt sein Geld unter Umständen als erster zurück.

mehr ...

Recht

Studie: Sollte Mietendeckel kippen, drohen hohe Rückzahlungen

In Berlin sind die Unterschiede zwischen der Marktmiete und der Mietendeckelmiete inzwischen eklatant. Einer Studie der Hamburger Immobilienforschungsinstituts F+B zufolge drohen Mietern in Berlin Nachzahlungen von mehreren tausend Euro, sollte der Mietendeckel in der Bundeshauptstadt durch das Verfassungsgericht gekippt werden. 

mehr ...