Anzeige
6. November 2018, 06:10
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zinsflaute: Fondspolicen sind gefragt, Kostenkontrolle auch

Die Deutschen trauen den Finanzmärkten nicht so recht. Deshalb passte die klassische Lebensversicherung mit jährlichen Zinsgarantien gut zu ihrem Sicherheitsempfinden. Seit nunmehr zweieinhalb Jahren liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank bei 0,0 Prozent. Die Niedrigzinsphase läuft freilich schon Jahre länger. Je schwerer es wird, die Zinsgarantien zu erwirtschaften, desto mehr Gedanken machen sich Versicherer und Kunden über Alternativen. Wie diese aussehen und wie man die Kosten durchschaut, klärt ein Webinar.

Shutterstock 127447658 in Zinsflaute: Fondspolicen sind gefragt, Kostenkontrolle auch

Das Webinar von Honorarkonzept am 27. November 2018 fokussiert auf das Thema Kosten in Finanzprodukten.

Um von den Chancen an den Wertpapiermärkten zu profitieren, lassen sich Verbraucher zunehmend wieder davon überzeugen, ihre Altersvorsorgebeiträge in eine Fondspolice zu investieren. Dabei sollten sie nicht vergessen, ihren Focus auf die Nettorendite zu richten.  Neben der Rendite der Märkte darf man die Kosten des Produktes nicht vergessen. Diese Kosten haben es häufig in sich. So sehr, dass sie leicht einen Großteil des erwirtschafteten Wertzuwachses wieder auffressen. Für Verbraucher bedeutet das, dass sie bei Vertragsabschluss ganz besonders kritisch auf die anfallenden Kosten achten sollten. Berater und Makler sind also gefragt, ihre Kunden dafür zu sensibilisieren und sie umfassend aufzuklären. Die Marktentwicklung kann schließlich kein Verbraucher oder Fondsmanager beeinflussen. Sich für ein Produkt mit geringeren laufenden Kosten zu entscheiden, hat dagegen jeder selbst in der Hand.

Die Zusammensetzung der Kosten

Wie setzen sich die Kosten also zusammen? Grob gesagt gibt es zwei Faktoren: die Kosten des Versicherers und Fondskosten. Die Kosten des Versicherers sind neben den Vertriebskosten vor allem die Kosten für die Verwaltung des Produktes. Diese schmälern über die gesamte Vertragsdauer Monat für Monat das Ertragspotenzial des Kunden. Die kundenfreundliche Lösung für dieses Problem: Nettoprodukte, die keine Provisionen enthalten und sehr kosteneffizient in der Verwaltung der Police sind. Für den Makler sind sie übrigens auch vorteilhaft, weil die Vergütung über ein separates Honorar sie unabhängiger und flexibler macht. Außerdem entfällt die Stornohaftung.

Was bei den Fondskosten zu beachten ist

Fondskosten, der zweite große Kostenpunkt, können sehr stark variieren. Aktives Management, menschliche Fondmanager also, die aktiv an der Optimierung der Zusammensetzung des Fonds arbeiten, werden für ihre Arbeit natürlich entlohnt. Bei jedem 4. Fonds sogar noch mit einer Erfolgsbeteiligung. Aus Perspektive der Anteilseigner, die für diesen Lohn aufkommen, sind das erhebliche Kosten. Wenn ein Manager die Zusammensetzung des Fonds verändern möchte, fallen für diese Transaktionen Gebühren an, die am Ende ebenfalls der Anteilseigner trägt. Wenn es gut läuft, werden diese Kosten durch bessere Performance wett gemacht. In der Praxis ist das aber nicht unbedingt der Fall.

Seite zwei: Wie sich hohe Kosten vermeiden lassen

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Jeder zweite Versicherer Opfer von Cyber-Kriminalität

Die Fälle von Cybercrime in der Versicherungsbranche häufen sich. Mehr als jeder zweite Versicherer (53 Prozent) war in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal Opfer von Cybercrime. Das ist ein Zuwachs um 19 Prozent im Vergleich zu 2016 und deutlich höher als in anderen Branchen (46 Prozent im Schnitt). Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Sonderauswertung der Studie „Wirtschaftskriminalität 2018“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

 

mehr ...

Immobilien

Zusätzlicher Investor für Frankfurt Airport Center

Die Erwe Immobilien AG, Frankfurt am Main, wird sich neben ihrem laufenden Auftrag zur Projektentwicklung und Projektsteuerung nun am Frankfurt Airport Center (FAC) direkt beteiligen.

mehr ...

Investmentfonds

Buffett steigt bei JPMorgan ein – Aktien für vier Milliarden Dollar

Staranleger Warren Buffett ist mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway in großem Stil bei der größten US-Bank JPMorgan eingestiegen. Im dritten Quartal wurden mehr als 35 Millionen Aktien des Geldhauses gekauft.

mehr ...

Berater

Mia ham Streit: Kampf ums “Bayerische”

Darf sich die Bayerische Beamtenversicherung schlicht “Die Bayerische” nennen? Aus Sicht der Versicherungskammer Bayern, dem bundesweit größten öffentlichen Versicherer, führt das private Unternehmen Verbraucher damit in die Irre.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erste Ausschüttung schon im Jahr drei

Der PERE Fund I der Deutschen Finance Group, der zusammen mit institutionellen Investoren global in Immobilienprojekte investiert, wird seine erste Ausschüttung schon im dritten Jahr nach Platzierungsende vornehmen. Grund ist ein frühzeitiger Exit eines Zielfonds.

mehr ...

Recht

Et hätt noch immer jot jejange: Wirtschaft unvorbereitet auf Brexit

Laut Theresa May ist der Gordische Knoten bei den Brexit-Verhandlungen durchschlagen. Ob der Kompromiss das britische Parlament passiert, darf bezweifelt werden, bringen sich doch Mays Gegner bereits in Position.

mehr ...