15. Januar 2019, 21:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Altersvorsorge für Beamte: Kein Grund für Neiddebatte

Die Rentenfrage wird 2019 ein Topthema. Eine neue Studie zeigt, welche Vorteile das System zur Altersvorsorge von Beamten bietet. Es lässt sich auf die einfache Formel bringen: Je jünger die Beamten sind, umso höher sind die Rentenanwartschaften im Vergleich zu Angestellten. Warum dieser Befund kein Grund für eine Neiddebatte darstellt.

Altersvorsorge-1 in Altersvorsorge für Beamte: Kein Grund für Neiddebatte

Rente: Dem 3-Säulen-Modell für Angestellte fehlt die Effizienz.

Die Deutsche Rentenversicherung und das Bundesarbeitsministerium haben eine neue Studie beauftragt. Thema: Wie sieht die Rentenanwartschaft von Freiberuflern und Beamten aus? Wenig verwunderlich ist, dass schon bei 40-Jährigen ein Versorgungsanspruch von 1000 Euro und mehr je Monat besteht. Dies ist ein im Volksmund viel diskutiertes Thema. Vergessen wird bei der Studie jedoch, dass Beamte auch zum mittleren Dienst zählen. Hier sehen Gehälter und auch Versorgungsansprüchen entsprechend niedriger aus. Die Differenz von fast 500 Euro im Vergleich zu Angestellten lässt sich jedoch nicht wegdiskutieren.

Bildschirmfoto-2019-01-14-um-13 35 06 in Altersvorsorge für Beamte: Kein Grund für Neiddebatte

Wesentlich interessanter an dieser Studie ist der Umstand, dass auch berufsständische Versorgungswerke ähnliche Renten ermöglichen: 821 Euro dürfen Frauen mit 40 Jahren als Rente erwarten und 890 Euro beträgt der Versorgungsanspruch für Männer. Diese Zahlen belegen, dass bifunktionale Systeme derzeit besser funktionieren als das Drei Säulen Modell für Angestellte dies tut.

Seite zwei: Die Lösung der Politik sieht unterschiedlich aus

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Oft werden Beamte beneidet, allerdings vergisst man hierbei, dass Beamte im Vergleich zu Angestellten ein niedrigeres Bruttoeinkommen haben und somit im Gehaltsvergleich bei der gleichen Ausbildung weniger in jungen Jahren verdienen.

    Kommentar von Werner Hoffmann bAV-Leitfaden — 15. Januar 2019 @ 10:16

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Hanse Merkur: “Herausragendes Neugeschäftswachstum in allen Vertriebswegen”

Die Hanse Merkur hat 2019 mit einem herausragenden Neugeschäftswachstum in allen Vertriebswegen abgeschlossen. Insbesondere die Geschäftsfelder Gesundheit und Pflege (plus 10,4 Prozent) sowie Risiko- und Altersvorsorge (plus 62,5 Prozent) hatten einen großen Anteil an diesem Ergebnis. Die Brutto-Beitragseinnahme  stieg um 11,7 Prozent beziehungsweise 238,8 Millionen Euro auf 2.288 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

Online-Portale von Immobilienmaklern im Test

Besonders in den Großstädten gilt: Wohnraum ist knapp und die Suche nach einer neuen Immobilie – sei es zur Miete oder zum Kauf – zerrt an den Nerven. Wer dabei auf professionelle Hilfe setzt, kann sich neben überregionalen Makler-Ketten auch an einen der zahlreichen Anbieter vor Ort wenden, die mit der regionalen Situation und den Marktpreisen bestens vertraut sein sollten. Ob die Websites der Makler vor Ort eine Verbraucherempfehlung sind, zeigt ein Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

mehr ...

Investmentfonds

EY-Prüfberichte zu Wirecard könnten bald eingesehen werden

Gläubiger und Aktionäre haben unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, die normalerweise streng geheimen Abschlussberichte von Wirtschaftsprüfern einzusehen. Das könnte im Fall Wirecard große Bedeutung haben, sagt Wirtschaftsprofessor Kai-Uwe Marten von der Universität Ulm.

mehr ...

Berater

Blau Direkt will den LV-Bereich stärken

Der Lübecker Maklerpool Blau Direkt hat Bastian Paulsen zum Head of Life Insurance ernannt. In Zusammenarbeit mit dem Maklerpool Wifo soll er den Bereich Lebensversicherung stärken.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Umsatz gestiegen, Kurse gefallen

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnet im Juni bezüglich der Anzahl der Transaktionen und des Nominalumsatzes eine leichte Belebung des Zweitmarkts für geschlossene Fonds. Der Durchschnittskurs sank hingegen zum dritten Mal in Folge.

mehr ...

Recht

Urteil: Haushaltsführungsschaden kennt keine Altersgrenze

Nach einem Verkehrsunfall kann man Anspruch auf eine vierteljährlich zu zahlende Rente haben – der sogenannte Haushaltsführungsschaden. Diese Zahlung ist nicht auf ein Höchstalter begrenzt. Das geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt hervor (Aktenzeichen: 22 U 82/18), von der die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) berichtet.

mehr ...