14. Januar 2019, 13:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AOK-Chef rechnet mit Spahn ab

2. Mehr Pflegekräfte

Das Pflegepersonalstärkungsgesetz und die Vorschriften über Personaluntergrenzen in Kliniken, die zunächst für die Notfallversorgung, die Kardiologie und die Geriatrie gelten, bezeichnete Hermann in Ulm als “schräge Entwicklung”.

Zwar sei es kein leichtes Unterfangen, festzulegen, wie viele ausgebildete Pflegekräfte auf einer Station mit Herz- oder Alterserkrankungen tags und nachts notwendig seien.

Die Zahl der Schwestern oder Pfleger in den Kliniken zu zählen und nach dem am schlechtesten ausgestatteten Viertel der Häuser einen Schnitt zu machen, um allen Einrichtungen einen Personalschlüssel vorzuschreiben, sei jedoch bedenklich.

3. Kosten

Der AOK-Chef beziffert die Folgen von Spahns Vorgaben auf mindestens fünf Milliarden Euro. Dem stünden Rücklagen der Kassen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro gegenüber.

Trotz des Kostenschubs habe die AOK den Betrag um 0,1 Prozentpunkte gesenkt. Bei einem Bruttolohn von 3.000 Euro seien das nur 1,50 Euro im Monat. “Dafür kriegen Sie kein Schnitzel”, merkt er an und fügt hinzu, die AOK koste dies 90 Millionen Euro.

Ihm zufolge werden die Beiträge 2020 und wohl auch 2021 stabil bleiben. Ohne Namen zu nennen merkte er an, dass dies wohl nicht allen Mitbewerbern gelingen werde.

Seite drei: Paritätischer Beitrag

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Münchener Verein erzielt sehr starkes Neugeschäft in der Lebensversicherung

Die Gesellschaften der Münchener Verein Versicherungsgruppe gemeinsam konnten ihr Eigenkapital im Geschäftsjahr 2018 um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 294,4 Millionen Euro erhöhen. Was das Geschäftsjahr 2018 für den Münchener Verein noch brachte.

mehr ...

Immobilien

Baukindergeld: Für viele Käufer mit Kindern eine feste Größe

Fast ein Jahr nach der Einführung des Baukindergeldes gibt es viele Anträge: Doch wie nutzen es Eltern richtig? Experten raten, das Baukindergeld in Sondertilgungen zu investieren. Insbesondere die seit Mai geltende Fristverlängerung ermöglicht es nun, flexibler darüber nachzudenken.

mehr ...

Investmentfonds

ÖKOWORLD AG: Ausschüttung der Dividende an Anteilseigner eingeleitet

Für das Berichtsjahr 2018 wurde für die Vorzugsaktien eine Dividende von 40 Cent einstimmig von den Stimmberechtigten beschlossen. Für die Stammaktien lautete der einstimmige Beschluss 39 Cent. Für das Jahr 2018 beträgt die Gesamtleistung 15,3 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 6,9 Mio. Euro. Dieser einstimmig angenommene Beschlussvorschlag der Verwaltung leitete die Ausschüttung der Dividende an die Aktionärinnen und Aktionäre ein.

mehr ...

Berater

Blockchain: Den Anschluss verloren

Während der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr zeigte sich, dass Deutschland momentan im viel zitierten Lieblingssport nur noch zum unteren Durchschnitt gehört. Neue Ansätze sollen die entstandene Lücke zur Weltspitze wieder schließen. Ähnlich verhält es sich im Bereich Wirtschaft: Was beispielsweise das Thema Blockchain betrifft, gilt es für die Bundesrepublik noch einiges nachzuholen. Ein Kommentar von Matthias Strauch, Vorstand der Intervista AG.

mehr ...

Sachwertanlagen

hep erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan

Der Publikumsfonds „HEP – Solar Portfolio 1“ erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan. Die Fertigstellung der Anlage soll Mitte 2020 stattfinden.

mehr ...

Recht

Testament: Warum es bei Patchwork-Familien ein Muss ist

Stief- und Patchwork-Familien sind längst keine Seltenheit mehr, sondern für viele Menschen ist es der Alltag. Warum für diese Familienkonstellationen ein Testament unabdingbar ist. Interview mit Cornelia Rump, Fachanwältin für Erbrecht, in einem Interview mit der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.

mehr ...