8. Januar 2019, 14:36
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Berufsunfähigkeit: Ein wohl kalkuliertes Risiko?

Die Deutschen verkennen das Risiko einer Berufsunfähigkeit seit Jahrzehnten und verzichten auf Absicherung. Gezielte Aufklärung und Beratung könnten helfen.

Berufsunfähigkeit: Ein wohl kalkuliertes Risiko?

Den Traumjob verlieren? Eine Berufsunfähigkeit ist ein Szenario, dem man sich gern verschließt.

Die Deutschen spielen gern Lotto. 2016 gaben rund 7,6 Millionen Deutsche zwischen 25 und 50 Euro monatlich aus. Und 1,7 Millionen sogar mehr als 50 Euro.

Dabei liegt die Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige mit Superzahl bei eins zu 139,8 Millionen. Die Möglichkeit, wegen gesundheitlicher Probleme berufsunfähig zu werden, dagegen bei eins zu vier.

Warum hierzulande angesichts dieses beunruhigenden Verhältnisses nur gerade einmal rund ein Viertel der Berufstätigen eine Absicherung gegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit besitzen, die – wenn sie in jungen Jahren abgeschlossen wird – nicht mehr kostet als ein Lotto-Monatseinsatz, lässt sich kaum nachvollziehen.

Horror-Szenario für viele Beschäftigte

Für junge Menschen, für die es sich besonders lohnen würde, ist das Thema viel zu weit weg. „Sie können sich nur schwer vorstellen, aufgrund von Krankheit und Unfall nicht mehr arbeiten zu können.

Zugegeben: Wegen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit nicht mehr arbeiten zu können, ist ein Horror-Szenario, mit dem man sich ungern befasst. Aber die Statistik spricht eine klare Sprache: Auch Job-Starter sind betroffen.

Denn: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Dabei lohnt es sich in zweifacher Hinsicht, die Arbeitskraft frühzeitig zu versichern. Je jünger der Antragsteller, desto reibungsloser verläuft häufig die Risikoprüfung.

Außerdem profitieren junge Kunden von besonders günstigen Prämien, die sie sich über die gesamte Vertragslaufzeit sichern“, sagt Michael Rosch, Bereichleiter Produktmanagement Leben bei HDI.

Seite zwei: Wie viele Deutsche verkennen das Risiko?

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5 Kommentare

  1. Hey steven;
    so schreibt wirklich nur ein Dummkopf…
    aber das wissen sie ja. Das wurde ihnen wohl
    schon des öfteren im Leben vor Augen gehalten…
    Bleiben sie weiter im Tal der Ahnungslosen…

    Kommentar von jonas — 12. Januar 2019 @ 03:04

  2. @checker11: Sie sind kein Checker sondern ein ahnungsloser,der über das thema BU doziert wie der Blinde über die Farben.

    Kommentar von steven broel — 11. Januar 2019 @ 11:03

  3. Solange eine Versicherung nicht von Gesetzes wegen angehalten ist, bei Eintritt einer – nach Einschätzung eines beispielsweise lange praktizierenden Arztes – BU die Zahlung der zugesagten BU-Rente zu leisten, macht eine BU-Versicherung überhaupt keinen Sinn. Wenn Betroffene erst in langen und sehr kostspieligen Rechtsverfahren einer Versicherung und von diesen selbst gestellten Gutachtern gegenüber beweisen müssen, dass sie nicht mehr in dem Beruf, in dem sie tätig waren, arbeiten können, ist eine BU-Versicherung (wird auch gern Absicherung genannt) völliger Unsinn. Leider werden BU oder BUZ-Versicherungen in der Werbung – genauso wie in diesem Artikel bei Cash-Online –
    stets als äußerst wichtig angepriesen, doch in der Arbeits- bzw. in der Welt der durch Krankheit oder Unfall berufsunfähig gewordenen Personen leider keine Leistungen erbracht werden. Von 100 abgeschlossenen BU bzw. BUZ-Versicherungen werden i.d.R. weniger als 5 % bei Eintritt des Versicherungsfalls auch tatsächlich Leistungen der Versicherungen erbracht. Bei den meisten Anspruchsberechtigten lehnen die Versicherungen jeweden Leistungsanspruch “ihrer” Versicherten trotz konkreter Nachweise ab. Einen Prozeß gegen eine Versicherung können sich die meisten Versicherten schlichtweg nicht leisten.

    Kommentar von checker11 — 11. Januar 2019 @ 09:52

  4. Der Verfasser möchte offensichtlich darauf hinweisen, dass zu wenig BU-Versicherungen verkauft werden, wo man als Versicherung doch so gut daran verdient und bei Schadenseintritt nicht zahlt (zahlen muß). Denn einen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung einer BU-Rente hat man nicht, auch wenn es die Versicherungen suggerieren.
    “Jeder Berufstätige kann durch Unfall und Krankheit berufsunfähig werden, dann zahlt die BU….allerdings nur im Paradies…nicht in der realen Welt.”

    Kommentar von checker11 — 11. Januar 2019 @ 09:32

  5. Sehr schön, aber was will uns der Verfasser mit der Unterscheidung “BUZ” und “SBU” denn nun genau sagen ?

    Kommentar von Nils Fischer — 9. Januar 2019 @ 13:47

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