Blick ins Ausland: Pensionskassen in China

Pensionskassen sind kein europäisches Phänomen. Ende 2017 entscheidet sich der Staatsrat Chinas dazu, eine Pensionskasse einzuführen. Wie es um die Pläne steht. 

 

Nach einem erfolgreichen Start der Pensionskassen, bemüht sich China nun darum, den Sozialversicherungsfonds durch staatliches Kapital aufzufüllen. Ziel ist es, eine nachhaltige Substanz zu schaffen. „Wir müssen sicherstellen, dass die Arbeit an dieser Front stetig und effektiv voranschreitet, um der Öffentlichkeit eine beruhigende Botschaft zu übermitteln“, sagte Li gegenüber unterschiedlichen Medien

Ausweitung der Teilnahmepflicht beschlossen

Die Ausweitung trifft insbesondere große und mittlere staatliche und staatlich kontrollierte Unternehmen. Sie werden verpflichtet 10 Prozent ihres staatlichen Eigenkapitals an den Nationalen Fonds für Sozialversicherung zu übertragen. 

Auch die Beiträge zur Sozialversicherung werden angepasst. Unternehmen beziffern die abgeführten Beiträgen mit 128 Milliarden Yuan für das erste Halbjahr 2019. Derzeit führen Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer Beiträge in Höhe von 16 Prozent ab. Die Kontrolle obliegt den regionalen Behörden.

„Märkte gestärkt“

„Die Steuer- und Gebührensenkungen, die wir Anfang dieses Jahres eingeführt haben, haben das Vertrauen der Märkte gestärkt und den Marktteilnehmern konkrete Vorteile gebracht. Solche Maßnahmen sind die gerechtesten, effektivsten und direktesten Mittel, um die Markterwartungen zu stärken und die zukünftige Entwicklung voranzutreiben“, erklärte Li gegenüber den Medien.

 

Foto: Shutterstock

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