DAK-Krankenstandreport: 93 Tage wegen Depression

Erstmals seit 2006 sind die Fehltage im Job wegen psychischer Erkrankungen leicht zurückgegangen: 2018 gab es insgesamt dort 236 Fehltage je 100 Beschäftigte. Das sind 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs rangieren Seelenleiden auf Platz drei beim Anteil am Gesamtkrankenstand des vergangenen Jahres. Das zeigt die Krankenstands-Analyse der DAK-Gesundheit für das Jahr 2018.

 

 

Die meisten Fehltage gehen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen, gefolgt von Atemwegserkrankungen. Die psychischen Erkrankungen stehen auf Platz Drei.

 

Die meisten Fehltage entfielen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen, gefolgt von Atemwegserkrankungen. Insgesamt meldeten sich Deutschlands Arbeitnehmer im vergangenen Jahr etwas häufiger krank als im Jahr zuvor: Der Gesamtkrankenstand stieg von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent.

Hauptgrund für die vermehrten Krankmeldungen war die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres. Psychische Erkrankungen hatten 2018 einen Anteil von 15,2 Prozent am Gesamtkrankenstand. Die durchschnittliche Falldauer betrug 33,7 Tage.

 

Seite 2: Deutlicher Rückgang bei Depressionen

 

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