4. Januar 2019, 10:18
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Digitale Unterstützung für menschliche Profis

Die Digitalisierung kommt nicht – sie ist längst da. Wir alle sind mitten drin, davon umgeben und betroffen. Die meisten von uns profitieren davon, kaum jemand möchte die Vorteile der digitalen Welt missen.

Die Wald-Kolumne

Digitale Unterstützung für menschliche Profis

Matthias Wald: “Die Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern immer im Dienst des Menschen und seiner Bedürfnisse stehen.”

Was Smartphones heute selbstverständlich leisten, hat noch vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten. Was kürzlich noch Utopie und kurz darauf Revolution war, ist jetzt der Minimalstandard.

Dass ein Finanzberater im Kundengespräch die aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zu hunderten von Produkten parat hat, live mit dem Kunden individuelle Modellierungen berechnen kann – all das wird heutzutage erwartet.

Das soll nicht nostalgisch klingen, ganz im Gegenteil. Für gut aufgestellte Finanzberater und deren Kunden ist das eine fantastische Entwicklung.

Wer hat Angst vorm Robo-Mann?

Dass Automatisierung Ängste auslöst, wissen wir seit der Erfindung des mechanischen Webstuhls im 18. Jahrhundert. Damals gingen die Weber aus Sorge um ihre Existenz auf die Barrikaden.

Auch in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche ist häufig die Meinung verbreitet, der Vertrieb werde durch digitale Technik verdrängt. Durch Online-Vergleichsportale, durch FinTechs, durch Robo-Berater. Das ist nicht passiert.

Die Beratungsarbeit hat sich verändert, ist sicher auch anspruchsvoller geworden. Und ja: Finanzberater müssen sich auf diese veränderten Bedingungen einstellen.

Seite zwei: Digitale Unterstützung macht effizienter

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1 Kommentar

  1. Herr Dr. Wald, wie immer, sauber auf den Punkt gebracht. Allerdings: Vorgänge, die eben nicht in die digitalisierten Abläufe passen, erfordern immer noch den Menschen, der mit hoher Fachkompetenz und mit Berufserfahrung die Klippen der digitalen Helferlein geschickt für seine Kunden zu umschiffen weiß….

    Kommentar von Nils Fischer — 4. Januar 2019 @ 14:30

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