9. April 2019, 09:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Digitalisierung: Der Hebel liegt nicht im Vertrieb

Dass der Effekt im Vertrieb geringer sein wird, liegt allein schon daran, dass sich hier in den vergangenen Jahren bereits einiges verändert hat. Viel Energie (und Geld) wurde in die Kundenschnittstelle und in schicke Online-Abschlüsse gesteckt.

Der Weg ins digitale Vermittlerbüro ist geebnet. Die Kampfansage gilt nun der “Bullshit-Arbeit”. Also der Art von Tätigkeiten, angefangen vom Akten sortieren bis hin zum Vergleiche rechnen, die mehr oder weniger Routine sind.

Die oft nur noch da sind, um jemanden zu beschäftigen oder weil niemand über die Möglichkeiten zur Automatisierung nachgedacht hat. Tätigkeiten, die viel Zeit verbrauchen, aber keinen Mehrwert schaffen.

Mehr Zeit für die Kundenbeziehung

Wenn es um Vertragsbestand und Leistung geht, hinken viele Prozesse hinterher. Positive, digitale Nutzererlebnisse im Schadenfall sind selten. Standardvorgänge, bei denen Kunden Wochen auf die Bearbeitung warten, sind nervig.

Wenn gleichzeitig die Zeit fehlt, um sich den komplizierten Fällen persönlich anzunehmen, leidet das Produkt Versicherung unnötig. Hier wird die nächste Stufe der Digitalisierung ansetzen.

Mit der großen Chance, dass dabei mehr Zeit für die Tätigkeiten übrig bleibt, die Mehrwert beim Kunden schaffen, die die Kundenbeziehung verbessern.

Dazu gehört neben Lösungen für spezielle Kundensituationen auch die Begleitung über die Vertragslaufzeit hinweg – und ganz besonders im Leistungsfall.

Seite drei: Mensch oder Maschine – das ist nicht die Frage

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Gemeinsam gegen Cyber-Crime

Das Euro Cyber Resilience Board für gesamteuropäische Finanzmarktinfrastrukturen (ECRB), eine von der Europäischen Zentralbank (EZB) geleitete Gruppe der größten und bedeutendsten Finanzmarktinfrastrukturen Europas, hat eine Initiative für den Austausch wichtiger Informationen zu Cyberbedrohungen auf den Weg gebracht.

mehr ...

Immobilien

“German Angst” – deutsche Sehnsucht nach Krisen

Trotz positiver Rahmenbedingungen werden düstere Prognosen gepflegt und „German Angst, das Gespenst der Wohnfühlgesellschaft geht um. Dabei gibt es gerade in der Immobilienbranche keinen Grund für Pessimismus – angesichts  eines beispiellosen Wertzuwachs mit Immobilien seit Jahrzehnten. Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen, Prinz von Preussen Grundbesitz AG.

mehr ...

Investmentfonds

Zentralbank-Antibiotikum verliert an Wirkung

Die Kapitalmärkte liegen im Schatten des Coronavirus, Die niedrigen Zinsen der Notenbanken können die Lage aber offensichtlich auch nicht mehr kitten. Ein Kommentar von David Wehner, Senior Portfoliomanager bei der Do Investment AG.

mehr ...

Berater

Krankgeschrieben und trotzdem feiern?

Sie sind krankgeschrieben? Ihrem Arbeitgeber liegt der gelbe Schein mit der Aufschrift “Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung” vor? Dann gilt generell: Wer krank ist, hat die Pflicht, sich an die Anweisungen des Arztes zu halten und alles zu unterlassen, was die Genesung verzögern oder gefährden könnte. Doch was genau das für Ihre Freizeitgestaltung am Wochenende bedeutet, erläutern ARAG Experten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Niederlande planen größte grüne Wasserstofffabrik Europas

Im Nordosten der Niederlande soll die größte grüne Wasserstofffabrik Europas entstehen. Ein Konsortium der niederländischen Unternehmen Shell, Gasunie und Groningen Seaports präsentierte am Donnerstag in Groningen die Pläne zu dem Projekt “NortH2”.

mehr ...

Recht

Gericht: Paypal-AGB mit 80 Seiten nicht zu lang

Auch wenn die Geschäftsbedingungen von Paypal ausgedruckt mehr als 80 Seiten lang sind – das macht sie nach einem Gerichtsbeschluss nicht automatisch zu lang und unwirksam. Deutsche Verbraucherschützer erlitten mit der Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln auch in zweiter Instanz einen Rückschlag in ihrem Kampf für überschaubare Nutzungsregeln. (Az. 6 U 184/19)

mehr ...