31. Mai 2019, 10:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Drei Fragen an: Amar Banerjee, Swiss Life Deutschland

Kaum ein Risiko wird von den deutschen Arbeitnehmern so sehr unterschätzt wie die Berufsunfähigkeit. Cash. sprach mit Amar Banerjee, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Versicherungsproduktion von Swiss Life Deutschland über das Thema BU-Absicherung.

Drei Fragen an: Amar Banerjee, Leiter Versicherungsproduktion von Swiss Life Deutschland

Amar Banerjee: “Wer einmal berufsunfähig geworden ist, muss das nicht zwangsläufig bis zum Renteneintritt bleiben.”

Cash.: Etwa jeder Vierte Berufstätige muss im Laufe seines Arbeitslebens die eigene Erwerbstätigkeit einschränken oder ganz aufgeben. Trotzdem wird die BU-Absicherung gerade von jungen Menschen vernachlässigt. Was kann die Branche dagegen tun?

Banerjee: Wir müssen das Bewusstsein bei den jungen Menschen dafür schärfen, dass die eigene Arbeitskraft mit das Wertvollste ist, was sie unbedingt versichern sollten, schließlich erwirtschaftet man damit im Laufe eines durchschnittlichen Berufslebens mehrere Millionen Euro.

Wir müssen jungen Menschen erklären, dass eine Berufsunfähigkeit jeden treffen kann, ganz egal, ob man einen Bürojob hat oder einer körperlich anstrengenden Tätigkeit nachgeht.

Dies gilt insbesondere für junge Menschen, die nicht einmal den spärlichen Schutz der gesetzlichen Rentenversicherung genießen, solange sie die Wartezeiten nicht erfüllt haben.

Wer sich also frühzeitig gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit absichert, handelt verantwortungsbewusst, um auch in schwierigen Zeiten finanziell selbstbestimmt leben zu können.

Wenn wir die jungen Menschen ernst nehmen und ihnen diese Argumente in einem auf Augenhöhe geführten Beratungsgespräch mitgeben, bin ich überzeugt, dass wir zur Verbreitung der Absicherung der Arbeitskraft beitragen können.

Seite zwei: Warum so viele psychische Erkrankungen?

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Munich Re erwartet Boom bei Cyber-Policen

Der Rückversicherer Munich Re rechnet angesichts wachsender Gefahren im Computerbereich mit einer stark steigenden Nachfrage für Cyber-Versicherungen in Europa. Die Prämieneinnahmen der Branche in diesem Segment dürften bis zum Jahr 2025 von zuletzt 600 Millionen auf fünf Milliarden US-Dollar wachsen, teilte der Konzern mit.

mehr ...

Immobilien

Wann für das selbstgenutzte Familienheim keine Erbschaftssteuer anfällt

Kinder können das Familienheim steuerfrei erben, wenn sie innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall selbst einziehen. Nur in besonders gelagerten Fällen kann dieser Zeitraum verlängert werden, entschied der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 28.5.2019.

mehr ...

Investmentfonds

Nervenkrieg um den Brexit geht weiter

Das Brexit-Drama geht abermals in die Verlängerung. Das britische Unterhaus verschob am Samstag die Entscheidung über das neue EU-Austrittsabkommen und fügte damit Premierminister Boris Johnson eine weitere empfindliche Niederlage zu. Nun ist Johnson eigentlich gesetzlich verpflichtet, bei der Europäischen Union eine Verschiebung des für 31. Oktober geplanten EU-Austritts zu beantragen. Und trotzdem will Johnson versuchen, den Termin noch zu halten.

mehr ...

Berater

Hypoport bleibt auf Wachstumskurs

Der Finanzdienstleister Hypoport hat sowohl seinen Umsatz als auch seinen operativen Gewinn (Ebit) im dritten Quartal gesteigert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 90 Millionen Euro, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer

Der Bundestag hat am Freitag nach langem Ringen mit den Ländern Neuregelungen bei der Grundsteuer verabschiedet. Das Parlament stimmte außerdem einer Änderung des Grundgesetzes zu, damit Länder eigene Regelungen entwickeln können.

mehr ...

Recht

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...