8. Oktober 2019, 18:07
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Erstes PKV-Scoring von Ascore nach Zusammenschluss mit Softfair Analyse

Ascore Analyse hat den ersten Jahrgang seines neuen PKV-Unternehmensscorings vorgelegt. Die Bilanzexperten von Ascore und der früheren Softfair Analyse haben die Kennzahlen von 32 Privaten Krankenversicherungsgesellschaften untersucht und mit einem überarbeiteten Scoring-Verfahren bewertet.

Rating in Erstes PKV-Scoring von Ascore nach Zusammenschluss mit Softfair Analyse

Arag, LVM, R+V und Universa erreichten die Höchstwertung von sechs Kompassen, jeweils 11 Versicherer fünf bzw. vier Kompasse, 5 Anbieter erzielten drei Kompasse und eine Gesellschaft lediglich zwei Kompasse.

Mit dem Erwerb des Analysehauses Ascore Das Scoring GmbH im Mai 2018 stand für Softfair und das Tochterunternehmen Softfair Analyse schnell fest, dass es innerhalb der Unternehmensgruppe im Bereich der Unternehmensratings nur einen Bewertungsansatz für Private Krankenversicherungsunternehmen geben kann. Das Ergebnis dieser nicht nur ökonomisch sinnvollen Entscheidung wurde jetzt veröffentlicht: Ascore Analyse, der fachliche Zusammenschluss aus ascore und softfair analyse, legt heute den ersten Jahrgang des aktualisierten PKV-Unternehmensscorings vor.

Trotz der jahrelangen Erfahrung beider Teams im Bereich der Unternehmensbewertungen war für den 2019er Jahrgang des Ascore PKV-Unternehmensscorings zunächst echte Grundlagenarbeit gefragt. Die jeweils bisher gewählten Methoden und angelegten Maßstäbe wurden intensiv durchleuchtet und hinterfragt um schließlich für den Markt ein Verfahren entwickeln zu können, das die besten Ansätze aus beiden Analysewelten vereint.

Entscheidung für ein Scoring-Verfahren

So hat man sich bei der Verteilung der Punkte gegen ein lineares und für ein Scoring-Verfahren entschieden, bei dem die einzelnen Kennzahlen im Vergleich zum Markt bewertet bzw. mit Scores von 0, 0,5 und 1 bewertet werden. Die subjektive Gewichtung einzelner Kriterien bzw. bewerteter Kennzahlen entfällt im Vergleich zum ehemaligen Softfair PKV-Unternehmensrating. Eine indirekte Gewichtung ergibt sich allerdings durch die Anzahl der bewertungsrelevanten Kriterien in den einzelnen Wertungsbereichen.

Nutzung einer großen Anzahl von Kennzahlen

Insgesamt flossen 17 bewertungsrelevante Kennzahlen sowie 19 nicht-bewertungsrelevante Kennzahlen und sechs Info-Kennzahlen wie z.B. die Ergebnisse anderer Ratinghäuser in die Analyse ein. Bei den Kennzahlen werden nun -abweichend vom bisherigen Softfair PKV-Unternehmensrating- die letzten drei Jahre betrachtet, indem ein ungewichteter Mittelwert gebildet wird. Die bewertungsrelevanten Kennzahlen wurden teilweise aus dem softfair PKV-Unternehmensrating (wie z.B. Berechnung der Wachstumskennzahlen nach dem sogenannten „Wurzel-Ansatz“, modifizierte versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote und modifizierte Nettoverzinsung statt dieser nach den Formeln aus dem Kennzahlenkatalog des PKV-Verbands) und teilweise aus dem Ascore Unternehmens-Scoring (wie z.B. Kostenquoten, SCR-Quoten) übernommen. Wie auch früher beim „Ascore Unternehmens-Scoring“ gibt es auch jetzt Kriterien, die nur nachrichtlich ausgewiesen werden. Diese fließen nicht in die Bewertung ein. In diesem Jahr wurde z.B. auch die SCR-Quote der Muttergesellschaft mitbetrachtet aber nicht bewertet.

Die vollständige Ergebnisliste des Ascore PKV-Unternehmensscorings erhalten Sie im Anhang und kann ab sofort auch auf www.dasscoring.de/scorings abgerufen werden. Anwender des Ascore Navigators können die Einzel- und Detailergebnisse direkt im Programm einsehen. Zudem werden die Unternehmenswertungen ab November in den PKV-Vergleichslösungen von softfair als qualitativer Filter innerhalb der Berechnungsvorgaben nutzbar sein.

Foto: Shutterstock

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