Heute und Morgen kürt „digitalen Kontakt-Champion“

Die Bedeutung der Sichtbarkeit der Versicherungsbranche in digitalen Medien und die Kommunikation über digitale Kontaktkanäle hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Am besten positioniert hat sich hier aktuell die Allianz. Zu diesem Ergebnis kommt der „Techmonitor Assekuranz“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Heute und Morgen.

Die Allianz wird in der Gesamtbevölkerung am häufigsten über digitale Medien und Kontaktkanäle wahrgenommen.

Mit einem „Digital-Touchpoint-Index“ (DTI) von 39 liegt die Allianz in puncto „digitale Kontaktstärke“ deutlich vor Ergo (25) und Huk-Coburg (22). Konkret heißt das: In den letzten sechs Monaten hatte jede erwachsene Person in Deutschland durchschnittlich 0,39 digitale Kontakte zur Allianz. Zu den relevanten „Touchpoints“ zählen beispielsweise Banner-Werbung, E-Mail-Kontakte, Homepage-Visits oder auch der Login in Kundenportale.

Betrachtet man die digitale Kontaktfrequenz ausschließlich für die jeweils eigenen Kunden der Versicherer, zeigt sich ein etwas anderes Bild. Auf den vorderen Plätzen liegen hier die Direktversicherer. Platz 1 belegt Huk24 mit einem kundenbezogenen DTI von 113 (durchschnittlich 1,13 digitale Bestandskundenkontakte in den letzten sechs Monaten), gefolgt von Cosmos Direkt (103). Die Allianz rangiert auf Platz 3 (95).

Neben einer Vielzahl digitaler Kontaktwege wurden von Heute und Morgen auch die Bekanntheit von Fintechs und Insurtechs sowie die Akzeptanz digitalbasierter Versicherungs-Lösungen untersucht. Das Ergebnis: Besonders bekannt sind bisher die Anbieter Klarna und Auxmoney, während beispielsweise Lemonade den meisten Kunden noch unbekannt ist.

Auf Produktebene gefallen den Bundesbürgern unter anderen solche Versicherungsprodukte besonders gut, die über Apps selbständig und flexibel „aktiviert“ und „deaktiviert“ werden können. 60 Prozent der unter 30-Jährigen und 52 Prozent der 30- bis 39-Jährigen haben konkretes Interesse an solchen temporären bzw. kurzzeitigen Versicherungen. Insgesamt wurden 1.500 Bundesbürger befragt. (kb) 

Foto: Shutterstock

 

 

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