Im Notfall hilft der Roboter? Jeder Dritte ist einverstanden

Die Notaufnahmen laufen über, weil immer mehr Menschen außerhalb der Praxiszeiten in die Krankenhäuser strömen. Moderne Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) könnten Abhilfe schaffen, zum Beispiel durch eine digitale Priorisierung der Notfälle oder eine alternative 24h-Online-Notfallzentrale. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung würde dies befürworten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der Pronova BKK.

Noch höher ist die Akzeptanz von Robotern bei administrativen Aufgaben, der Überwachung von Vitalwerten und der Medikamentenvergabe in Krankenhäusern. Insgesamt zeigen sich junge Altersgruppen unter 30 Jahren für technische Lösungen im Klinikalltag besonders aufgeschlossen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie, für die im Auftrag der Pronova BKK 1.000 Personen befragt wurden.

Druck auf dem Personal führt zu innovativen Lösungen

Nicht nur in den Notaufnahmen, auch in anderen Bereichen steht das Klinikpersonal unter großem Druck. Die Ansprüche an die Pflege steigen, Verwaltungsaufwand und Dokumentationspflichten nehmen zu. In der Folge kommt es häufiger zu Fehlern, bei den Mitarbeitern sinken Zufriedenheit und Motivation.

Für Entlastung könnten Automationslösungen auf Basis künstlicher Intelligenz sorgen, wie sie im asiatischen Raum bereits seit einigen Jahren in der Praxis eingesetzt werden.

„Robotertechnik und künstliche Intelligenz können den Klinikalltag künftig in vielen Bereichen erleichtern“, sagt Lutz Kaiser, Vorstand der Pronova BKK. „Wie unsere Studie zeigt, wird der ergänzende Einsatz intelligenter Roboter sogar in der Notaufnahme von vielen befürwortet – vorausgesetzt, dass Risiken, zum Beispiel in Bezug auf Datenschutz, im Vorfeld bestmöglich eingedämmt werden.“

Seite 2: Vielfältige Aufgaben für Klinkroboter

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