Kaum bekannt, kaum genutzt: Digitale Services von Schaden- und Unfallversicherern

Die Versicherer stecken enorme finanzielle Mittel in die Digitalisierung. Doch digitalisieren die Schaden- und Unfallversicherer an ihren Kunden vorbei? Eine Umfrage von Assekurata Solutions kommt zu dem Ergebnis, dass viele Versicherte die digitalen Services und Angebote ihres Versicherers kaum kennen oder nutzen.  

 

Soziale Medien ohne Nutzer. Nahezu drei Viertel aller Versicherten kennen oder Nutzen das Angebot nicht. Und auch bei der Videoberatung, Apps oder Chat-Diensten sieht es mau aus.

 

Im Zeitalter der Digitalisierung haben sich die Anforderungen an die Kundenkommunikation grundlegend geändert. Dank Amazon und Co. erwarten Kunden heute, dass alle Services und Leistungen direkt verfügbar sind und sich schnell und einfach abwickeln lassen. Auch die Versicherer setzt hier zunehmend spartenübergreifend auf digitale Unterstützung.

In der Theorie versprächen sie, so Assekurata Senior Analystin Juliane Löffler, eine klassische Win-Win-Situation für Kunde und Versicherer: So könnten beide Parteien schneller und flexibler Informationen austauschen, unabhängig von Geschäftszeiten. Dies solle etwa  die Bearbeitungs- und Antwortzeiten bei Schadenmeldungen deutlich verkürzen.

Bei der Kundenkommunikation zählen laut Assekurata Facebook, Instagram, WhatsApp, Skype oder der klassische Chat mittlerweile zum Standardangebot. Viele Versicherer stellten ihren Kunden auch digitale Möglichkeiten zur Verwaltung von Versicherungsverträgen und Schadenfällen zur Verfügung. Oder sie böten die Möglichkeit, online die Preise zu ermitteln und im Bedarfsfall direkt abzuschließen.

 

Seite 2: Digitale Services kundenseitig weitgehend unbekannt

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