7. Mai 2019, 08:30
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#Rentefüralle: VdK unterstreicht Forderungen mit Kampagne

Wie sieht eine Rente aus, die einem Erwerbsleben würdig ist? Diese Frage versuchen Verbände und Politiker in vielen Diskussionsrunden miteinander und übereinander zu beantworten. Der Sozialverband VdK lässt den eigenen Aussagen zu Rentenfragen nun Taten folgen.

#Rentefüralle: VdK unterstreicht Forderungen mit Kampagne

Startschuss zur Kampagne #rentefüralle ( © Henning Schacht / berlinpressphoto.de ) 

“Rente ist das aktuelle politische Thema. Sie ist das Ergebnis, die Bilanz eines ganzen Arbeitslebens. Deshalb nehmen die Menschen das Thema zu Recht persönlich. Alle Generationen müssen die Gewissheit haben, dass sie im Alter durch die gesetzliche Rente gut abgesichert sind.” Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich des heutigen Auftakts der VdK-Kampagne #Rentefüralle in Berlin.

Für Deutschlands größten Sozialverband steht fest: Es ist Zeit für eine gerechte Rente! Seine Durchsetzungskraft und Stärke will der VdK in seiner Kampagne #Rentefüralle nutzen. “Mit unseren 2 Millionen Mitgliedern werden wir uns für eine gerechte Rente einsetzen, damit keine Rentnerin mit 74 Jahren putzen gehen muss”, verspricht Bentele.

 

Der Sozialverband VdK fordert:

– Alle Erwerbstätigen müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, auch Beamte, Selbstständige und Politiker.

– Alle Generationen, Alt und Jung, müssen sich auf eine gute Absicherung durch die gesetzliche Rente verlassen können.

– Große Vermögen und hohe Einkommen müssen so besteuert werden, dass ein sozialer Ausgleich ermöglicht und Altersarmut verhindert wird.

– Arbeit und Lebensleistung müssen belohnt werden. Wer jahrzehntelang auch aus kleinen Einkommen Beiträge bezahlt hat, muss auf eine ausreichende gesetzliche Rente vertrauen können.

– Damit Krankheit nicht arm macht, müssen die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente komplett gestrichen werden.

 

Seite 2: Was der VdK bewirken will

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