Riester: 3,4 Prozent Rendite in 2018

“Die Riester-Rente stellt nach wie vor eine sehr gute Vorsorgestrategie dar“, so Prof. Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Die staatliche Förderung wurde bewusst für alle Einkommensschichten konzipiert, da das fallende Rentenniveau den Großteil der Bevölkerung betrifft.

„Folglich ist die Riester-Rente für alle Menschen sinnvoll, die für ihr Alter vorsorgen möchten – und das mit Unterstützung des Staates“, so Hauer weiter.

3,4 Prozent Rendite in 2018

Diese Aussagen werden auch durch die Riester-Studie des IVFP belegt. Diese zeigt, dass die Riester-Rente alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere auch niedrige und mittlere Einkommensgruppen, erreicht – Frauen sogar überproportional.

Aus der anonymisierten Auswertung von rund 23.500 Verträgen errechnet das IVFP jährlich den Riester-Rendite-Index. Dieser ergibt für das Jahr 2018 eine Rendite von 3,4 Prozent nach Kosten und Steuern.

Gewinnzone nach 14 Jahren

Des Weiteren wurde errechnet, dass die Netto-Rentenleistung nach Steuern die Netto-Einzahlungen im Alter von 78 Jahren übersteigt. Im Kollektiv der untersuchten Verträge erreichen die Riester-Rentenempfänger also etwa nach 14 Jahren die Gewinnzone.

Aufgrund einer unterstellten Lebenserwartung von 86 Jahren folgen dann durchschnittlich 8 weitere Jahre Rentenbezug. Mit Riester wird also die Rente aufgebessert und ein lebenslanger Geldfluss erzielt.

In seinem elften Riester-Rating hat das Institut 40 Tarife von 33 Anbietern auf bis zu 80 Kriterien hin untersucht.

Hierbei werden Besonderheiten und Vorteile eines Riester-Vertrages, wie beispielsweise das Vorhandensein von Hinweisen auf Zuordnung der Kinderzulage, die Möglichkeit einer Anpassung des Todesfallschutzes bis zum Rentenbeginn oder eine mögliche Hinterbliebenenabsicherung hervorgehoben.

Weiterhin werden die zu erwartenden Rentenhöhen ermittelt.

Foto: Shutterstock

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