IT-Sicherheit: Vorgaben und Bedrohungen fordern Versicherer

Einen weiteren Erfahrungsbericht lieferte Dr. Frank Simon (Zurich Deutschland). In der IT-Entwicklung war die IT-Sicherheit bei der Zurich bisher als separater Prüfschritt relativ am Ende der Entwicklung angesiedelt.

Sicherheitsprobleme zu beheben war daher meist mit sehr hohem Aufwand und Kosten verbunden. Durch agilere Formen der Zusammenarbeit werden nun die Security Engineers viel früher in die Entwicklung einbezogen.

In einem kollaborativen Ansatz ist ein einzelner Mitarbeiter dabei in alle Schritte eines Projekts involviert und kann kontinuierlich die IT-Sicherheit überprüfen. Auch wenn diese Änderungen organisatorisch noch nicht nominell umgesetzt sind, werden sie operativ gelebt und zeigen gute Erfolge. Simon ist sich sicher, dass es heute „kein IT-Projekt mehr ohne Security-Beteiligung“ geben darf.

Die regen Diskussionen auf der Konferenz zeigten, dass der Bereich IT-Sicherheit mehr Aufmerksamkeit bedarf als je zuvor. Vor dem Hintergrund weiterer gesetzlicher Vorgaben (Stichwort ITSiG 2.0) wird es auch zukünftig weiteren Handlungsbedarf in den Unternehmen geben. (red)

Foto: Shutterstock

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