17. Mai 2019, 06:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

E-Scooter: Unfallchirurgen und Umweltschützer warnen

“Im Stadtverkehr hoch gefährlich” mit dieser Aussage warnen Unfallchirugen davor, Unfallchirugen zu nutzen. Auch der BUND sieht der heutigen Entscheidung zu E-Scootern eher kritisch entgegen. Wieso Experten “zugemüllte Innenstädte” befürchten.

E-Scooter: Unfallchirurgen und Umweltschützer warnen

Kommt die Zulassung oder kommt sie nicht?

“E-Tretroller bergen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko. Im Stadtverkehr sind E-Scooter hochgefährlich – auch weil sich andere Verkehrsteilnehmer nur extrem schwer darauf einstellen können”, sagt Christopher Spering, Leiter der Sektion Prävention der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGU), der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ).

Der E-Scooter sollte daher in der Stadt nicht als Ersatz für das Fahrrad genutzt werden, sondern allenfalls für längere Fußstrecken.

Gefährliche Verletzungen möglich

In der Klinik für Unfallchirurgie in Göttingen wurden allein in den letzten vier Wochen zwei schwer verletzte E-Rollerfahrer behandelt, berichtete Spering, der Oberarzt an der Klinik ist.

Beide hatten Schädel-Hirn-Trauma und Verrenkungsbrüche im Bereich der Sprunggelenke. “Die Trittbretter der Roller sind tief, sodass sich bei Stürzen der Fuß schnell darunter verfängt”, sagte der DGU-Experte.

Er warnt, mit dem Roller sei man so schnell wie mit dem Fahrrad unterwegs, jedoch völlig ungeschützt, “zumal es keine Helmpflicht geben wird und so gut wie kein Roller-Pilot einen Helm tragen wird”.

Richtungswechsel anzeigen? Fehlanzeige!

Besonders gefährlich: “Um einen Richtungswechsel anzuzeigen, müsste man einhändig fahren. Das ist praktisch unmöglich.”

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) fürchtet erhebliche Nachteile für Fahrradfahrer: “Wir laufen Gefahr, dass auch auf Radwegen der motorisierte den nichtmotorisierten Verkehr verdrängt”, sagte BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg der NOZ.

Seite 2: Benötigen E-Scooter ein eigenes Recyclingsystem?

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...