21. Mai 2019, 07:30
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Strategien aus der Zinsfalle: So wird die Lebensversicherung zum alternativen Investment

Die aktuelle Anlegerstudie der Gothaer Versicherung zeigt die Prioritäten der deutschen Sparer. 57 Prozent sehen Sicherheit als die wichtigste Eigenschaft, die eine Anlage mitbringen muss. Hier können Zweitmarktpolicen punkten: Denn die Ansprüche des Investors bestehen direkt gegenüber dem Versicherungsunternehmen. Versicherer sind geschützt durch einen gesetzlichen Sicherungsfonds und viele weitere Sicherungsmechanismen.

Sicherheit hat höchste Priorität

Weder Sparbuch, Festgeld noch Bundesleihen können aber bezüglich der weiteren wichtigen Anforderungen, nämlich Rendite und Flexibilität mithalten. Das gilt auch für neu abgeschlossene Lebensversicherungsverträge.

Denn die Laufzeiten der Zweitmarktpolicen sind flexibel wählbar zwischen 2 und 20 Jahren. Hier profitieren Anleger von den hohen Garantieversprechen der Versicherer aus früheren Jahren. Policen im viel gefragten Anlagehorizont von sieben bis zwölf Jahren rentieren demnach zwischen zwei und 2,5 Prozent und damit deutlich über Festgeld, Sparbuch und Bundesanleihen.

Die BaFin sieht darüber hinaus die deutschen Lebensversicherer auch für eine fortdauernde Zinsdurststrecke gerüstet. Die Sicherheit und Krisenfestigkeit spiegelt sich auch in den stabilen Solvenzquoten wider.

Zweitmarktpolicen sind zudem vielfältig einsetzbar: bei der Wiederanlage von fälligen Lebensversicherungen, zur Ausbalancierung risikobehafteter Portfolios, zur Absicherung von Inflationsrisiken und bei der Liquiditätsplanung von Stiftungen oder mittelständischen Unternehmen, um beispielsweise Negativzinsen für Bankeinlagen zu vermeiden.

Dabei funktioniert die Anlage in Zweitmarktpolicen denkbar einfach und höchst transparent:

Der Interessent wählt aus dem Handelsbestand (http://policeninvest.de) einen oder mehrere Verträge anhand von Parametern wie Investitionsbetrag, Restlaufzeit, Versicherer und Renditeerwartung aus. Im Anschluss erhält der Investor die Kaufvertragsunterlagen und wird nach Rücksendung beim Versicherungsunternehmen als unwiderruflich Begünstigter eingetragen.

Mit dem Kauf einer Zweitmarktpolice erwirbt der Investor sämtliche Rechte und Ansprüche gegenüber der Versicherungsgesellschaft. Zweitmarktpolicen eignen sich damit für eine konservative Anlagepolitik, die über den Werterhalt gegenüber der Inflation Mehrwert schafft. (dr)

Foto: Shutterstock

 

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