18. Februar 2020, 17:28
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Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

Portrait Frank Karsten Die Stuttgarter RGB in Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Frank Karsten, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Versicherungen

Der Stuttgarter Lebensversicherung meldet gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019. So konnte der Versicherer die gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen nach laufendem Beitrag 2019 auf 538,5 Millionen Euro steigern (2018: 531,7 Millionen Euro). Im Vergleich zu 2018 ein Plus von 1,3 Prozent.

Der Markt erzielte ein Plus von 0,2 Prozent. Die gesamten Beitragseinnahmen im Leben-Bereich sind auf 605,9 Millionen Euro gewachsen (2018: 594,5 Millionen Euro). Im Schaden- und Unfallbereich gelang es der Stuttgarter ebenfalls, ihr Wachstum fortzusetzen.

Die Stuttgarter Versicherung AG, verantwortlich für den Schaden- und Unfallbereich, weist für 2019 gesamte Beitragseinnahmen von 122,3 Millionen Euro aus, ein Zuwachs von 1,8 Prozent (2018: 120,1 Millionen Euro).

Eigenkapital so hoch wie noch nie

Die Stuttgarter Leben konnte die Unternehmenssubstanz weiter stärken. Ihr Eigenkapital erreicht einen historischen Höchststand von nunmehr 166 Millione Euro. Und das obwohl die Zuführung zur Zinszusatzreserve in Höhe von 46,1 Millionen Euro das Ergebnis belastet. Die Eigenkapitalquote konnte das Unternehmen von 3,1 auf 3,2 Prozent verbessern .

bAV-Anteil legt zu

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) entwickelte sich bei der Stuttgarter wie in den Vorjahren weiterhin positiv. Das Neugeschäft hat hier im letzten Jahr um 21,8 Prozent zugelegt und erreicht damit aktuell einen Anteil an der gesamten Produktion von 26,2 Prozent (2018: 22,1 Prozent).

Vorstandsvorsitzender Frank Karsten: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Bedeutung der bAV für die Altersvorsorge in Zukunft weiter zunehmen wird. Da wir hochwertige und flexible bAV-Konzepte mit professioneller Unterstützung anbieten, ist das vertriebliche Potenzial groß.“

Erfolgsfaktor Altersvorsorge

Der Markt honoriert, dass Die Stuttgarter ihre Vorsorgelösungen stetig verbessert und modernisiert. Der Vorsorgeversicherer bietet zeitgemäße kapitalmarktorientierte Produkte mit Renditechancen, die auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld überzeugen: Die Stuttgarter Indexrente (index-safe) erreicht einen Anteil am Neugeschäft von 19,8 Prozent, die fondsgebundene Rente mit Garantie (performance-safe) kommt auf 40,5 Prozent und die reine Fondspolice (invest) auf 11,7 Prozent.

Damit machen diese modernen Altersvorsorgekonzepte mittlerweile einen Anteil von 71,9 Prozent am gesamten Neugeschäft der Stuttgarter aus. Der Anteil der nachhaltigen Altersvorsorgelinie GrüneRente am Neugeschäft beläuft sich mittlerweile auf 9,5 Prozent.

Auch Schaden- und Unfallbereich wächst

Die Beitragseinnahmen in der Kompositversicherung haben in einem wettbewerbsintensiven Markt ebenfalls weiter zugelegt – von 120,1 Mio. Euro in 2018 auf 122,3 Mio. Euro in 2019. Hier hat sich die Unfallversicherung von 105,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 107,1 Millionen Euro weiter gut entwickelt (plus 1,1 Prozent).

Gleichzeitig hat die Krankheitskostenversicherung mit 17,9 Prozent mehr Beitragseinnahmen einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Schaden-Kosten-Quote hat sich nur geringfügig verbessert von 86,5 auf 86,2 Prozent. Im Vergleich zum Markt mit 93 Prozent liegt das Unternehmen dennoch deutlich besser.

Fazit des Vorstandsvorsitzenden: „Unsere Maßnahmen in den Bereichen Automation, Digitalisierung und Arbeiten 4.0 tragen Früchte. Wir werden diese Themen weiterhin vorantreiben. Unseren eingeschlagenen Kurs der Exzellenz verbunden mit nachhaltigem Wachstum werden wir konsequent verfolgen – ausgerichtet am Bedarf unserer Geschäftspartner, Kunden sowie den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“. (dr)

 

Foto: Die Stuttgarter

 

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