W&W gibt wegen Corona keinen Ausblick

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische gibt wegen der Coronavirus-Pandemie keinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.

Unternehmenschef Jürgen Junker

„Null- und Negativzinsen, konjunkturelle Bremsspuren, auch in für W&W wichtigen Branchen wie dem Wohnungsbau (…) sowie noch mehr Regulatorik“ machten die Geschäfte im Jahr 2020 nicht leichter, schrieb Unternehmenschef Jürgen Junker am Montag in einem Aktionärsbrief bei Vorlage des Geschäftsberichts für 2019.

Angesichts der derzeitigen akuten Verwerfungen an den Kapitalmärkten sowie der noch nicht einschätzbaren Folgen der Coronakrise sei eine fundierte Prognose zum derzeitigen Zeitpunkt nicht möglich, hieß es weiter. Sollte die Coronakrise deutlich länger anhalten, sei ein Ergebnisrückgang im Jahr 2020 zu erwarten. Grundsätzlich halte der SDax-Konzern an seinem mittel- und langfristigen Ergebniskorridor von 220 bis 250 Millionen Euro fest.

Oberes Ende der Ergebnisspanne

2019 legte der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 Prozent auf 249,1 Millionen Euro zu und erreichte damit das obere Ende der angepeilten Ergebnisspanne. Dabei profitierte die W&W-Gruppe vor allem vom Neugeschäft mit Baufinanzierungen. Das Unternehmen will für das Jahr 2019 eine Dividende in Höhe von 65 Cent je Aktie zahlen und damit genauso viel wie im Vorjahr. (dpa-AFX)

Foto: W&W

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