Ostangler entwickelt Versicherung für „Tiny Houses“

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Tiny Houese: Eine neue Immobiliengattung bekommt den passenden Schutz

Downsizing“ gilt als neue Lebensphilosophie. Unter anderem sind dabei Tiny Houses zum Sinnbild von reduzierten, nachhaltigen und kreativen Wohnkonzepten geworden. Jetzt bietet die Ostangler Brandgilde (OAB) erstmals eine „Mobilheimversicherung“ für Tiny Houses an.

Die Ostangler Brandgilde hat für den Wohntrend „Tiny Houses“ erstmals eine passende Versicherungslösung entwickelt und vorgestellt. Dabei werden dauerhaft feststehende, privat oder beruflich genutzte oder zu Wohnzwecken vermietete Wohnwagen (zugelassene oder abgemeldete Standwohnwagen), Mobilheime und Chalets, Tiny Houses und alternative Wohnobjekte, Bauwagen und Zirkuswagen sowie Wohncontainer mit der „Mobilheimversicherung“ abgesichert. Diese kombiniert Hausrat- und Wohngebäude-Versicherung zu einer pauschalen Versicherungssumme.

Grundpaket mit 30.000 Euro

Versichert sind dabei das im Versicherungsschein angegebene Objekt mit dem dazugehörigen Inventar, dem fest verbundenen Zubehör, dem dort befindlichen Hausrat sowie sich im Eigentum des Versicherungsnehmers befindliche, feststehende Nebengebäude. Im Grundpaket besteht Schutz bis 30.000 Euro. Der Schutz lässt sich laut Ostangler Brandgilde in 10.000-Euro-Schritten auf bis 200.000 Euro erhöhen. 

Ebenfalls versichert sind alle fest mit dem versicherten Objekt verbundenen und nach den Regeln der Technik errichteten An-/Zubauten. Bei einem Wohnwagen sind dies insbesondere das Schutzdach, das Dauerstandzelt, der Fußboden, die Terrassen, die Sat-Anlage und Solar- und Photovoltaik-Anlagen, wenn diese mit dem Objekt fest verbunden sind, mit einem Selbstbehalt von 150 Euro je Schaden.

Hausrat mit eingeschlossen

Außerdem fällt der Hausrat mit in die „Mobilheimversicherung“ der Ostangler Brandgilde. Dazu zählen Sachgegenstände, die dem Haushalt des Versicherungsnehmers zur privaten Nutzung (Gebrauch bzw. Verbrauch) dienen. Ausgenommen ist etwa Hausrat in Vorzelten mit verschiebbarem Gestänge und/oder ohne Wintertauglichkeit und weiteres. Abgedeckt sind außerdem versicherte Gefahren wie die Überschwemmung des Versicherungsortes, Erdbeben, Erdsenkungen, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen. Der Kunde kann optinal noch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht erwerben. 

„Bezahlbarer Wohnraum – gerade in Städten – wird immer weniger. Außerdem sind zunehmend Nachhaltigkeit und Minimalismus gefragt. Tiny Houses, ein Trend aus den USA, bieten eine bis zu 50 qm große Wohnfläche auf Rädern und entsprechende Mobilität. Wer sich für ein Tiny House oder ein ähnliches Wohnkonzept entscheidet, der entscheidet sich für eine freiere Lebenskultur. Eines darf darüber jedoch nicht vergessen werden – auch eine kleine mobile Immobilie braucht Versicherungsschutz“, erklärt Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender bei Ostangler Brandgilde.

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