Risikolebensversicherung: Rückdatierung spart mehrere Hundert Euro

Sparschwein vor gestapelten Geldmünzen
Foto: Shutterstock

Eine Rückdatierung der Risikolebensversicherung (RLV) spart mehrere Hundert Euro über die Laufzeit. Denn viele Versicherer verwenden für die Berechnung des Alters der versicherten Person lediglich das Geburtsjahr, nicht den tatsächlichen Geburtstag. Darauf weist das Vergleichsportal Check24 hin.

Das heißt, dass diese am 1. Januar für die Versicherer ein Jahr älter wird. Gleichzeitig ist das Eintrittsalter aber ein wichtiger Faktor für die Berechnung des Versicherungsbeitrags über die gesamte Laufzeit.

Viele Versicherer bieten an, Verträge auf den 1. Dezember des Vorjahres rückzudatieren, wenn diese bis zum 31. März abgeschlossen werden. Versicherte sind damit rechnerisch ein Jahr jünger und sparen über die Laufzeit mehrere Hundert Euro.

Nach einer Analyse des Vergleichsportals Check24 ist eine durchschnittliche Ersparnis von 575 Euro über die gesamte Laufzeit möglich, im Einzelfall sogar noch wesentlich mehr.

Ein 45-jähriger Schreiner beispielsweise, der seit mindestens zehn Jahren nicht raucht, spare durch eine Rückdatierung im Beispiel 770 Euro über die fünfzehnjährige Laufzeit. Eine 37-jährige Büroangestellte hat nach Berechnungen von Check24 ein Sparpotenzial von 652 Euro.

„Wer sich mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung beschäftigt, sollte jetzt handeln“, sagt Dr. Björn Zollenkop, Geschäftsführer Vorsorgeversicherungen bei Check24. „Bis Ende März können Verträge noch rückdatiert werden. Das spart mehrere Hundert Euro über die Laufzeit.“

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