Rechtschutzversicherung: Roland meldet starkes Jahr 2021

Foto: Tobias Arhelger / Shutterstock
Zentrale Roland Rechtschutz in Köln

Nach eigenen Angaben hat Roland Rechtschutzversicherung das zweite Jahr mit einem sehr starken Ergebnis abgeschlossen - das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den Roland heute veröffentlicht hat.

Der Kölner Rechtsschutz-Versicherer konnte seine Bruttobeitragseinnahmen um 5,2 Prozent steigern. „Die Erwartungen an das Beitragswachstum haben wir deutlich übertroffen und wir haben gute Gründe, äußerst positiv auf die kommenden Jahre zu blicken“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Rainer Brune.

Insgesamt lagen die Bruttobeitragseinnahmen im Geschäftsjahr bei 520,8 Millionen Euro (Vorjahr 495,2 Millionen Euro). Die positive Beitragsentwicklung ist hauptsächlich auf das inländische Direktgeschäft zurückzuführen: Von den Beiträgen im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft entfielen 458 Millionen Euro (Vorjahr 432,6 Millionen Euro) auf das Inland und 51,7 Millionen Euro (Vorjahr 51,6 Millionen Euro) auf das internationale Geschäft in Österreich, Italien und Norwegen. Auch die Neugeschäftsbeiträge konnten gesteigert werden und liegen mit 55,6 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau (49,1 Millionen Euro).

Leistungszahlungen erneut gestiegen trotz geringerer Fallzahlen

Die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft hat sich im Jahr 2021 auf 391.243 Stück (Vorjahr 414.144 Stück) vermindert. Dennoch wurden mit 242 Millionen Euro höhere Leistungszahlen als im Vorjahr (225 Millionen Euro) erbracht. „Hierfür waren insbesondere höhere Schadenzahlungen aufgrund des neuen Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) und im Rahmen des Dieselskandals ursächlich“, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Im übernommenen Versicherungsgeschäft fielen darüber hinaus 5,5 Millionen Euro (Vorjahr fünf Millionen Euro) an Leistungszahlungen an.

Schaden-Kosten-Quote weiter reduziert

Die Schaden-Kosten-Quote – also das Verhältnis der Aufwendungen für Versicherungsfälle und für den Versicherungsbetrieb zu den Beiträgen – reduzierte Roland Rechtsschutz nochmals auf 92,4 Prozent (Vorjahr: 93,2 Prozent). Aufgrund des positiven Schaden- und Kostenverlaufs erhöhte sich das versicherungstechnische Ergebnis im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr auf 23,6 Millionen Euro (Vorjahr 19,4 Mio. Euro). Die versicherungstechnische Ergebnisquote belief sich auf 7,6 Prozent (Vorjahr 6,9 Prozent) der verdienten Nettobeiträge.

Dieses und die folgenden Jahre stehen im Zeichen einer neuen Unternehmensstrategie „#konfliktlöser26“. Roland will im Jahr 2026 der „führende Lösungsanbieter im Rechtsmarkt“ sein. Die Strategie und entsprechende Initiativen und Maßnahmen werden in diesem Jahr unternehmensweit ausgerollt.

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