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19. Oktober 2010, 12:39
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Zertifizierte Finanzplaner sagen Ja zu Honorarberatung

Die im Branchen-Netzwerk FPSB zusammengeschlossenen Finanzberater zeigen sich aufgeschlossen für Honorarberatung. Mehr als 90 Prozent der bislang auf Provisionsbasis tätigen Verbandsmitglieder sind bereit, ihre Dienste auch gegen Honorar anzubieten.

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Zu diesem Ergebnis kommt die bislang deutschlandweit größte Studie des PFI Private Finance Institute der European Business School (EBS) zur „Zukunft des unabhängigen Finanzvertriebs in Deutschland“.

Die mit Unterstützung des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB) durchgeführte Untersuchung analysiert die deutsche Finanzvertriebslandschaft in allen Facetten und soll mit 1.400 Teilnehmern, davon 226 vom FPSB zertifizierte Certified Financial Planner (CFP) und Certified Foundation and Estate Planner (CFEP), ein nahezu repräsentatives Bild der Branche liefern.

Die Studie zeigt, dass vor allem jüngere Berater mit einer Berufserfahrung von unter fünf Jahren schon heute Beratungsleistungen auf Honorarbasis anbieten. Insbesondere bei den Mitgliedern des FPSB werden diesem Vertriebsmodell in Deutschland große Zukunftschancen eingeräumt.

Knackpunkt Zahlungsbereitschaft: 45 Prozent erwarten Ertragseinbußen

Mit über 90 Prozent ist die prinzipielle Bereitschaft der heute auf Provisionsbasis tätigen Verbandsmitglieder, auch Beratung auf Honorarbasis anzubieten, besonders hoch. Bisher bieten knapp die Hälfte der Verbandsmitglieder und 38 Prozent der Nicht-Mitglieder Honorarberatung an, größtenteils allerdings als Ergänzung zum Provisionsgeschäft.

Reine Honorarberatung wird von neun Prozent der CFP und CFEP angeboten – das sind dreimal soviel wie bei den Nicht-Mitgliedern. Knapp 46 Prozent der FPSB-Mitglieder, die bereits fallweise Honorarberatung anbieten, sind bereit, vollständig auf den Honorartarif umzustellen. Lediglich neun Prozent der Verbandsmitglieder lehnen eine Honorarberatung kategorisch ab. Im Marktdurchschnitt sind es 21 Prozent.

Skeptisch wird von allen Beratern die Diskrepanz zwischen der Zahlungsbereitschaft der Kunden und der als betriebswirtschaftlich notwendig angesehenen Höhe des Stundensatzes gesehen. 45 Prozent der Befragten fürchten einen Ertragsrückgang, wenn sie auf Honorarberatung umsteigen. (hb)

Foto: Shutterstock

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2 Kommentare

  1. An der Honorarberatung schätz ich vor allem die Transparenz bei den Kosten. Es kommen nicht nachträglich noch irgendwelche Bearbeitungsgebühren oder sonstwas dazu, mit dem man gar nicht gerechnet hat.

    Kommentar von Ralf — 25. Oktober 2010 @ 17:45

  2. Also ich kann von Kundenseite nur JA zur Honorarberatung sagen! Bin selber kUndin bei der Capital Bank in Österreich und damit wirklich über alle Maßen zufrieden. Unabhängigen Finanzberatern, bzw. Honorarberatern steh ich eher skeptisch gegenüber und bin deshalb echt froh, dass es hier zumindest EINE Bank gibt, die mir sowas bieten kann 😀 Aber das soll jetzt keine generelle Kritik an Selbstständigen sein – ich persönlich hab nur leider nicht so gute Erfahrungen mit solchen gemacht :( MFG

    Kommentar von Clara Seiler — 21. Oktober 2010 @ 20:43

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