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18. April 2013, 10:37
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MPC trennt sich von HCI-Anteilen und meldet Gewinn für 2012

Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Konzern-Gewinn in Höhe von 8,4 Millionen Euro (2011: 7,1 Millionen Euro) abgeschlossen und gestern knapp 9,4 Millionen Aktien des Wettbewerbers HCI Capital veräußert.

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Dr. Axel Schroeder, CEO der MPC Capital AG

Wie MPC Capital AG mitteilt, sei es am 17. April 2013 gelungen, die Anteile an der HCI Capital AG in Höhe von insgesamt 25,58 Prozent (9.384.565 Aktien) vollständig „an dritte Investoren“ zu veräußern.

Angaben der HCI Capital AG zufolge, hätten die Döhle ICL Beteiligungsgesellschaft mbH und die der Döhle Gruppe nahestehende Ernst Russ GmbH & Co. KG jeweils 2.017.791 beziehungsweise 5.715.853 der Aktien erworben. Die übrigen Papiere gehen außerbörslich in den Streubesitz.

Der Verkaufserlös aus dem Anteilspaket fließe allerdings nicht der MPC-Gruppe, sondern den Banken zu, die im Jahr 2008 die Übernahme der Anteile  finanziert hatten. Im Gegenzug hätten sich die Banken dazu bereit erklärt, auf die Rückzahlung der noch ausstehenden Darlehensbeträge zu verzichten. Der Verkauf der Anteile an der HCI Capital erfolge daher für MPC Capital ergebnisneutral, zudem sei das Unternehmen abschließend von allen finanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Beteiligung an der HCI Capital befreit, wie es bereits Ende letzten Jahres in einem Restrukturierungskonzept entwickelt worden war.

Wesentlicher Umsatzbringer für MPC Capital waren im Berichtszeitraum 2012 wiederkehrende Erlöse aus dem Management und der Verwaltung der Bestandsfonds. Gleichzeitig konnten die Sach- und Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr noch einmal um nahezu 14 Prozent reduziert werden. In der Folge fiel das operative Ergebnis in etwa ausgeglichen aus, allerdings führten die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu deutlichen Abschreibungen und Wertberichtigungen, die das ausgewiesene Betriebsergebnis in Höhe von Minus 9,8 Millionen Euro deutlich belasteten.

Demgegenüber ergaben sich aus der Restrukturierungsvereinbarung vom Dezember 2012 positive Ergebniseffekte, die sich in den außerordentlichen Erträgen in Höhe von fast 36 Millionen Euro widerspiegelten und die einen wesentlichen Beitrag zum Konzern-Gewinn für das Geschäftsjahr 2012 leisteten. Sie führte auch zu einer Verdoppelung der Konzern-Eigenkapitals auf 13,2 Millionen Euro (13,1 Prozent) zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2012.

Für Ende April/Anfang Mai 2013 plant die Unternehmensgruppe eine Kapitalerhöhung im Umfang von bis zu 17 Millionen Euro durchzuführen. (af)

Foto: MPC Capital

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