Anzeige
8. März 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewerbeimmobilienmarkt im Aufwind

Nach dem Rekordjahr 2006 wird der Aufschwung am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt in diesem Jahr in die nächste Runde gehen, prognostiziert die Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi), Frankfurt/Main.

Mit einem Volumen von 46,1 Milliarden Euro seien im Jahr 2006 die Investitionen in diesen Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent gestiegen. In diesem Jahr werde das Investitionsvolumen laut Degi um weitere 15 Prozent zulegen. Grund: Stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sinkende Arbeitslosigkeit sowie der im internationalen Vergleich niedrige Zinssatz machen Deutschland insbesondere für ausländische Investoren zu einem lukrativen Standort.

Für zusätzliche Impulse am deutschen Investmentmarkt sorge die für 2007 geplante Einführung von REITs (Real Estate Investment Trusts, cash-online berichtete). Rund ein Viertel der DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen bekundete in einer Degi-Umfrage die Bereitschaft, Immobilien in einen REIT oder Immobilienfonds einzubringen. Vorrangig gilt dies für Büro- oder Einzelhandelsimmobilien.

Im vergangenen Jahr gingen 15 Immobilienunternehmen an die Börse, für die nächsten zwölf Monate erwartet Degi ? auch durch die zusätzliche Rechtsform eines REITs – mit 20 Börsenkandidaten noch eine größere Anzahl an Immobilien-IPOs.

Allerdings konnte Deutschland nur unterproportional von der positiven Entwicklung des Weltmarktes im Jahr 2006 profitieren. Rund um den Globus kletterten die Direktinvestitionen in Gewerbeimmobilien gegenüber 2005 um 38 Prozent auf 682 Milliarden US-Dollar ? fast doppelt soviel wie im Jahr 2003. Das teilt das internationale Immobilienberatungsunternehmen Jones Lang LaSalle mit.

Damit fiel auf diesen Sektor der Löwenanteil globaler Immobilieninvestments (900 Milliarden Dollar). Zudem sei die Globalisierung der Asset-Klasse ungebrochen: So machen grenzüberschreitende Transaktionen mittlerweile 42 Prozent des gesamten Investitionsvolumens aus. 2005 lag der Anteil noch bei 34 Prozent.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...