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6. Oktober 2015, 12:30
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Immobilienfinanzierung: Baufi24 rät zu Abschluss einer Restschuldversicherung

Die Finanzierung der eigenen Immobilie prägt oft ein ganzes Leben und sollte gut durchdacht und genau geplant sein. Experten des Baufinanzierungsportals Baufi24 raten Häuslebauern, sich für den Ernstfall gut abzusichern.

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Ein Immobilienkauf gehört oft zu den wichtigsten finanziellen Entscheidungen.

 

Gibt es keine größeren Rücklagen, kann etwa der Tod eines Partners zu großen Schwierigkeiten für die Familie führen. Um einen Verkauf oder gar die Zwangsversteigerung der eigenen vier Wände zu verhindern, ist laut Experten von Baufi24 eine Restschuldabsicherung sinnvoll.

Risikolebensversicherungen gehören zu den besonders gefragten Policen. Sie zahlen im Falle des Todes eine bestimmte Summe an Hinterbliebene aus. “Die Raten sind deutlich günstiger als bei einer Kapitallebensversicherung, da hier nur der Todesfall abgedeckt ist und kein Sparbetrag anfällt”, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24.

Beide Partner absichern

Restschuldversicherungen werden ebenfalls häufig abgeschlossen. Hier sichert das Versicherungsunternehmen den jeweils noch offenen Darlehensbetrag ab. Versicherungsnehmer wählen zwischen einer jährlichen Anpassung der Raten an den Tilgungsplan oder einem linear fallenden Versicherungsschutz. Bei der zweiten Möglichkeit können Deckungslücken entstehen, da die Restschuld nicht linear verläuft. “Wir empfehlen immer, dass im Haushalt beide Partner abgesichert sind und nicht nur auf den Hauptverdiener geschaut wird”, rät Scharfenorth.

Am Markt gibt es viele weitere Möglichkeiten, Risiken wie Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit abzusichern. Bei der Auswahl einer Police sollten sich Häuslebauer viel Zeit lassen und die Bedingungen genau prüfen. Denn: Viele Policen kommen laut Baufi24 nur für die Raten im Rahmen der Zinsbindung auf. Im Anschluss sei eine neue Versicherung notwendig, häufig zu schlechteren Konditionen.

Die Absicherung bei Arbeitslosigkeit lohne meist nicht, da Leistungen nur für einen begrenzten Zeitraum, in der Regel zwölf Monate, fließen. “Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist dagegen in jedem Fall sinnvoll”, sagt Scharfenorth. (st)

Foto: Shutterstock.com

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