Anzeige
Anzeige
19. Januar 2016, 08:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Direktanlage in Immobilien: Der Andrang bleibt hoch

Die Nachfrage nach Immobilien hat auch in 2015 einen Höhenflug erlebt. Das anhaltend niedrige Zinsniveau lässt die Anleger weiterhin in Sachwerte drängen. Cash. untersucht die Markttrends für 2016.

Altbau Shutterstock Gro 71977909-Kopie in Direktanlage in Immobilien: Der Andrang bleibt hoch

Immobilien stehen derzeit bei Anlegern hoch im Kurs.

Derzeit steht eine Anlage bei den Bundesbürgern an erster Stelle: Den Kauf einer eigenen Immobilie bezeichnen mehr als die Hälfte der Deutschen als beste Altersabsicherung. Der Andrang von Eigennutzern und auch Anlegern auf deutsche Wohnimmobilien ist folglich groß – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise. Nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den deutschen Metropolen im ersten Halbjahr 2015 weiter deutlich gestiegen. In Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf seien zweistellige Zuwächse zwischen elf und 13 Prozent registriert worden.

Gefragte Anlagen

In München und Berlin sei das Niveau um neun Prozent geklettert, in Leipzig, Köln und Hamburg um sechs bis sieben Prozent. “Ein Ende des deutlichen Aufwärtstrends ist derzeit noch nicht erkennbar, wenn auch die Wachstumsraten nicht mehr an die Werte der Jahre 2012 und 2013 heranreichen”, sagt Sebastian Grimm, Team Leader Residential Valuation Advisory bei JLL. Demnach lag der Durchschnitt der Angebotskaufpreise für Eigentumswohnungen in München im ersten Halbjahr 2015 bei 5.770 Euro pro Quadratmeter.

In Berlin kletterte das Preisniveau auf 3.020 Euro, in Hamburg auf 3.790 Euro. In Frankfurt wurde ein Schnitt von 3.990 Euro erreicht, in Stuttgart 3.340 Euro. Auch deutsche und internationale Investoren engagieren sich verstärkt am deutschen Wohnimmobilienmarkt. Nach Angaben des Immobilienberaters CBRE investierten sie von Januar bis Ende September 18,2 Milliarden Euro in Wohnpakete und Wohnanlagen mit mehr als 50 Einheiten.

Somit herrscht eine hohe Nachfrage durch Privatkäufer und Investoren, der in den prosperierenden Regionen ein zu geringes Angebot gegenübersteht. “Der deutsche Wohnungsmarkt wird vor allem in den großen Ballungszentren auch in 2016 von einer kräftigen Nachfrage bei gleichzeitig nur verzögert und viel zu wenig wachsender Neubauaktivität geprägt sein. Dies bedeutet, dass die Wohnungspreise weiter spürbar zulegen werden”, sagt Dr. Stefan Mitropoulos, Leiter Konjunktur und Regionalanalysen der Landesbank Hessen Thüringen, Frankfurt. Er geht davon aus, dass unter anderem Themen wie Fördermaßnahmen und eine Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus die politische Diskussion bestimmen werden.

Seite zwei: Flüchtlinge heben Raumbedarf

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...