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15. Mai 2012, 17:42
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Berenberg-Rentenfonds setzt auf harte Währungen

Der neue Rentenfonds Berenberg Hartwährungsanleihen (DE000A1JUU12) von Berenberg, Hamburg, und Universal-Investment, Frankfurt, will ausschließlich Anleihen in harter Währung kaufen. Europäische Bonds gehören aus Sicht der Gesellschaften nicht dazu, stattdessen Titel aus Mexiko, Brasilien und Co.

BerenbergInvestoren will Fondsmanager Dirk Springer, Gruppenleiter Renten der Privaten Vermögensverwaltung der Berenberg Bank, eine stabile Anlagemöglichkeiten jenseits der europäischen Schuldenkrise bieten. Dazu will er sich auf Schwellenländer und Industrieländer außerhalb der EU konzentrieren und mit einem Währungsmanagement Zusatzrendite erzielen.

„Wir investieren in Anleihen von Staaten, deren Währung stabil ist, weil sie eine tragfähige Verschuldung und eine robuste Volkswirtschaft aufweisen“, erläutert Springer.

Schwellenländer und Industriestaaten spannend

Als Auswahlkriterien nennt Springer eine Staatsverschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt von unter 80 Prozent, eine Neuverschuldung von unter vier Prozent, eine Inflationsrate von weniger als drei Prozent sowie ein hinreichend großer und liquider Anleihemarkt: “Dabei bieten nicht nur Schwellenländer wie Brasilien, China und Mexiko, sondern auch etablierte Industrieländer wie  die Schweiz, Norwegen und Kanada attraktive Anlagemöglichkeiten.”

Peter Reichel, Leiter der Privaten Vermögensverwaltung der Berenberg Bank, sagt: “Anleger, die ihr Geld außerhalb der Eurozone investieren möchten, können mit dem Fonds von einer möglichen Euro-Abwertung profitieren. Glaubwürdige und solide Staatsfinanzen im Einklang mit widerstandsfähigen Volkswirtschaften dürften angesichts der europäischen Schuldenkrise verstärkt in den Fokus vieler Anleger rücken.“ Weniger wegen einer hohen laufenden Verzinsung als vielmehr zur Beimischung im Portfolio und als strategisches Investment sei das Investment erfolgversprechend, so Reichel.

Der Ausgabeaufschlag beträgt maximal fünf Prozent. Die jährlichen Gebühren belaufen sich auf 1,1 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

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