Anzeige
14. Mai 2012, 17:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kontrollierte BRIC-Offensive voraus

Das Kürzel „BRIC“, das für die Länder Brasilien, Russland, Indien und China steht, gilt bei Anlegern längst als wichtiges Synonym für ein Engagement in den Emerging Markets. Im Jahre 2001 von Goldman Sachs Chefvolkswirt Jim O’Neill für die vier großen Schwellenländer erdacht, nimmt das Konzept heute einen festen Platz in einem gut diversifizierten Depot ein.

Emerging MarketsSo eindrucksvoll und überraschend schnell die Entwicklung in den einzelnen Staaten allen voran in China in den vergangenen Jahren im Zuge der Globalisierung auch verlaufen ist, so volatil und häufig auch deutlich ausgeprägter beispielsweise im Vergleich mit anderen Regionen hat sich dabei der Aktienmarkt gezeigt.

Der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg in die BRICs will deshalb wohl überlegt sein. Auch hier liefert die Zertifikate-Branche ein breites Lösungsspektrum insbesondere für den sicherheitsorientierten Anleger, was man bereits an den zahlreichen Produkten mit vollständigem Kapitalschutz erkennen kann.

So verbrieft auch die neue noch bis 11. Mai zeichenbare Step-In Garant Anleihe der HypoVereinsbank zum Laufzeitende nach sechs Jahren eine Rückzahlung von mindestens 100 Prozent des Nennbetrags. Darüber hinaus bietet sie dem Investor aber gerade im aktuell wieder zunehmend schwieriger werdenden Umfeld noch weitere Sicherheits-Features.

Dazu gehört bereits die Wahl des Basiswertes mit dem HVB BRIC Control 10, der auf dem von Standard & Poor’s seit 2004 berechneten S&P BRIC 40 Kurs-Index basiert. Dieser bildet die 40 größten und liquidesten Aktien der vier Länder ab. Streng regelbasiert findet hier einmal jährlich eine Überprüfung der Indexzusammensetzung statt, wobei der maximale Anteil eines Titels zehn Prozent nicht überschreiten darf.

Interessant wird das Ganze aber erst durch das von der HypoVereinsbank verwendete flexible Sicherungs-System, das unter dem Fachbegriff „Volatilitäts-Targeting“ die Investitionsquote auf eine Zielschwankung von maximal 10 Prozent ausrichtet. Steigt die Volatilität über diese Marke, wird sukzessive deinvestiert, wobei sogar im Extremfall ein vollständiger Ausstieg aus dem Aktienmarkt erfolgen kann.

Im entgegengesetzten Fall wird die Partizipationsrate bis auf maximal 100 Prozent hochgefahren. Dieses elegante Vorgehen nutzt gerade im Kapitalschutzmantel die Kostenvorteile von Optionen im schwankungsärmeren Umfeld und ermöglicht andererseits, dass bei fallenden Kursen nicht zu viel Substanz „verbrannt“ und Pulver trocken gehalten wird. Allerdings führen Time-Lags gerade bei schnellen Richtungsänderungen zu einem gewissen Glättungseffekt bei der Performance.

Seite zwei: Emerging Markets für risikoaverse Anleger

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...