5. Februar 2016, 08:03

Passives Fondsmanagement: ETFs auf dem Vormarsch

Die meisten Experten stimmen darin überein, dass deutsche Aktien für 2016 gute Voraussetzungen haben. Immer mehr Investoren setzen dabei auf ein passives Fondsmanagement über Exchange Traded Funds (ETFs) – ob sie in der Beratung als Produkte vorgeschlagen werden, hängt allerdings davon ab, wie der Anlageberater bezahlt wird.

Etfs-indexfonds in Passives Fondsmanagement: ETFs auf dem Vormarsch

Allein im November 2015 betrug der Börsenumsatz in Short-Dax-ETFs 180 Millionen Euro, und im gesamten Jahr 2015 waren es über zwei Milliarden.

Will man einen Teil seines Geldes in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland investieren, stellt sich die Frage nach der Art des Managements.

Aktiv versus passiv

Während ein aktiver Fondsmanager seine Aktientitel weitgehend unabhängig von der Benchmark auswählt, bilden passive Fonds einen Index exakt nach – beispielsweise den Dax oder M-Dax.

In der Regel wird passives Fondsmanagement über Exchange Traded Funds (ETFs) dargestellt, die an der Börse gehandelt werden, und für die kein Ausgabeaufschlag fällig wird; aber auch konventionelle Fonds können einen passiven Ansatz haben.

Da für passive Fonds kein aufwendiges Research notwendig ist, sind hier die Managementgebühren im Regelfall deutlich günstiger als bei dem relativ aufwendigen aktiven Fondsmanagement.

Dax-ETFs als Top-Seller

Eric Wiegand, ETF-Experte bei der Deutschen Asset Management, erklärt, wo sich die Nutzung passiver Strategien besonders anbietet: “Wenn der Investor selbst eine Vorstellung über seine Portfolioallokation hat, ob er beispielsweise in die 30 Dax-Titel oder eher in Nebenwerte gehen will, bieten sich ETFs an. Damit kann man relativ einfach eine breit diversifizierte Portfoliostruktur bauen, und zwar zu absolut niedrigen Kosten. Dax-ETFs sind schon für eine jährliche Pauschalgebühr von 0,09 Prozent zu haben.”

Das sehen offenbar viele Anleger als attraktiv an, und Wiegand fährt fort: “In diesem Jahr waren ETFs auf den Dax und den EuroStoxx die absoluten Top-Seller. Allein die Dax-ETFs in Europa hatten Nettomittelzuflüsse von 2,3 Milliarden Euro.”

Seite zwei: “Gute aktive Fondsmanager schaffen es, ihren Vergleichsindex zu schlagen

Weiter lesen: 1 2 3


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Investmentfonds


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 06/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Aktiv versus passiv  –Versicherungen für Immobilien –Luftfahrtmarkt – Marktreport Anlageimmobilien


Ab dem 19. Mai im Handel.

Rendite+ 2/2016 "Altersvorsorge"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds- und Indexpolicen – Dividendenfonds – Zinshäuser – Robo-Advisors


Ab dem 12. Mai im Handel.

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

Die Bayerische bringt neue Komposit-Police

Die Versicherungsgruppe die Bayerische bringt eine neuartige Komposit-Bündelpolice an den Markt. Die “Meine-eine-Police” deckt bis zu sieben Bereiche ab und arbeitet nach dem Prinzip der Allgefahren-Deckung. Das heißt: Was in den Bedingungen nicht ausdrücklich anders geregelt ist, ist grundsätzlich mitversichert.

mehr ...

Immobilien

GdW: Wohnungsneubau muss weiter anziehen

Der Wohnungsverband GdW wertet den Anstieg bei den Baugenehmigungen positiv. Allerdings reiche der Zuwachs noch nicht aus, um den hohen Bedarf in den Ballungsräumen zu decken.

mehr ...

Investmentfonds

Fisch Asset Management erweitert das Hochzins-Team

Fisch Asset Management, die Fondsboutique mit Sitz in Zürich, verstärkt per Mai 2016 das High Yield Management-Team mit Kyle Kloc.

mehr ...

Berater

Robo-Advisor: Sutor Bank kooperiert mit Growney

Das Berliner Robo-Advisor-Startup Growney ist bereits das vierte Fintech, das mit der Hamburger Sutor Bank in den Markt startet. Wie die Privatbank mitteilt, nutzt Growney als erstes Unternehmen die Partnerschnittstellen (API) zu der von der Sutor Bank selbst entwickelten Anlage-Software.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hamburger Hafenumschlag schrumpft weiter

Der schwächelnde Containerhandel mit China hat den Hamburger Hafen weiter ausgebremst. Der Güterumschlag fiel in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf 34,8 Millionen Tonnen.

mehr ...

Recht

S&K-Prozess: Erstes Geständnis

Im Prozess um millionenschwere Betrügereien des Immobilienunternehmens S&K hat einer der sechs Angeklagten ein Geständnis abgelegt. Der 50-jährige ehemalige Geschäftsführer einer Fondsgesellschaft von S&K erklärte vor dem Frankfurter Landgericht, dass er Ungereimtheiten bei den Fonds ignoriert habe, um sein Gehalt nicht zu gefährden.

mehr ...