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15. August 2005, 00:00
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AMB Generali legt weiter zu

In den Sparten Lebens- und Krankenversicherung hat die AMB Generali, Aachen, im ersten Halbjahr 2005 weiter zugelegt. Das Beitragsplus im Segment Leben betrug 7,9 Prozent und im Bereich Kranken 5,4 Prozent. Mit 84.000 Neu-Verträgen bei der Riester-Rente erreichte die Gruppe ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sagt der AMB Generali-Vorstandsvorsitzende Dr. Walter Theißen. Keine Akzeptanz finde dagegen die Rürup-Rente.

Die Gesamtbeiträge der gesamten Generali Gruppe erhöhten sich um 4,8 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stieg auf 148 Millionen Euro (Vorjahr: 92 Millionen Euro). Angesichts der positiven Entwicklung kalkuliert das Unternehmen in diesem Jahr mit einem Gewinn von rund 300 Millionen Euro.

Gleichzeitig wird die AMB Generali die Deutsche Vermögensberatung Holding (DVAG), Frankfurt, stärker am Vertriebserfolg beteiligen. Künftig erhält die Familie von Reinfried Pohl, dem Eigentümer der DVAG nicht mehr 50 sondern bis zu 70 Prozent des DVAG-Gewinns. Damit will die AMB dem unternehmerischen Erfolg der Familie Pohl Rechnung tragen. Die neue Vereinbarung gilt zunächst für zehn Jahre. AMB und DVAG halten jeweils rund 50 Prozent der Anteile an der DVAG. Bei der AMB liegt der Anteil des DVAG-Neugeschäft im Segment Leben bei rund 80 Prozent.

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