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5. April 2005, 00:00
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Psychonomics: Rückkehr zur Normalität

Das Kölner Marktforschungsunternehmen psychonomics AG hat sein Makler-Absatzbarometer für das erste Quartal 2005 veröffentlicht. Danach erreicht der seit 2003 erhobene Makler-Absatzindex in den ersten drei Monaten des Jahres 2005 im Privat- wie auch im Firmenkundengeschäft 37 Indexpunkte. Gegenüber dem bisherigen Höchststand des vierten Quartals 2004 entspricht das einem Rückgang um 13 Punkte. ?Nach dem Schlussverkauf zum Jahresende erreicht der Index wieder Normalmaß?, bilanziert Ansgar Metz, Leiter Unternehmenskommunikation bei psychonomics.

Die Erwartungen der Vermittler an das Geschäftsjahr 2005 sind trotz des Alterseinkünftegesetzes positiv: 60 bis 70 Prozent der insgesamt 200 befragten Privat- und Firmenkundenmakler zeigen sich verhalten optimistisch und erwarten zumindest moderat steigende Umsätze im laufenden Jahr. Nur eine Minderheit von 22 Prozent der Befragten erwartet leichtere oder sogar stärkere Umsatzrückgänge. Gefragteste Produkte im Makler-Vertrieb sind derzeit Berufsunfähigkeitsversicherungen, gefolgt von klassischen und Fondsgebundenen Rentenversicherungen.

Darüber hinaus fragten die Meinungsforscher nach der Akzeptanz von Makler-Extranets und Internet-Portalen bei Versicherungsunternehmen. Ergebnis: Rund 80 Prozent des freien Vertriebs nutzen mittlerweile Extranets. Am häufigsten werden die Portalfunktionen für den Download von Vertragsunterlagen, Infobroschüren oder Software genutzt. Rund 70 Prozent der Vermittler gehen aber weiter und verwenden die Extranets zur Bestandseinsicht und mehr als 50 Prozent für Vertragsabschlüsse.

Seltener genutzt werden dagegen Funktionen wie Provisionsverwaltung-, Antragsverfolgung oder Policierung. Die beliebtesten Makler-Portale besitzen die Haftpflichtkasse Darmstadt, die VHV Versicherung, Hannover, der Axa Versicherungskonzern, Köln, sowie die Nürnberger Versicherungsgruppe.

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