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18. Juni 2009, 00:00
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Licht und Schatten beim Münchner Maklerversicherer

Die LV 1871 hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rückgang im Neugeschäft um fast 18 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro Beitragssumme hinnehmen müssen. Die gebuchten Bruttobeiträge fielen um sechs Prozent auf 483 Millionen Euro.

Dieser Entwicklung steht eine überdurchschnittliche Performance der Kapitalanlagen von 7,1 Prozent gegenüber. Die Nettoverzinsung lag 2008 bei 3,6 Prozent; die Bewertungsreserven am gesamten Kapitalanlagebestand bei 3,1 Prozent.

Grund für das vergleichsweise schwache Neugeschäft ist laut Vorstandvorsitzendem Karl Panzer nicht zuletzt die VVG-Reform, die den Vertriebspartnern besonders in den ersten Monaten Schwierigkeiten bereitete. Der Münchner Versicherer verkauft ausschließlich über ungebundene Vermittler.

Aktuelle Geschäfte laufen besser

Das Jahr 2009 ist besser gestartet: Laut LV 1871 belaufen sich die gebuchten Bruttobeiträge bis Ende Mai auf fast 200 Millionen Euro ? eine Steigerung um fast 26 Prozent gegenüber dem Vergleichzeitraum 2008.

Die Beitragssumme des Neugeschäfts beträgt in den ersten fünf Monaten 2009 rund 363 Millionen Euro; das entspricht einem Plus von fast elf Prozent im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode. (mo)

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