Anzeige
Anzeige
17. Februar 2012, 13:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neugeschäft der Württembergischen Versicherungen deutlich im Plus

Der Stuttgarter Versicherer hat ein konstantes Ergebnis nach IFRS in dem Geschäftsfeld Lebensversicherung und einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich im Bereich Schaden/Unfall verzeichnet.

Württembergische Versicherungen

W&W-Sitz in Stuttgart

Die börsennotierte Tochtergesellschaft der Wüstenrot & Württembergische (W&W), die Württembergische Lebensversicherung AG (WürttLeben), weist nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 einen konstanten Konzernüberschuss nach IFRS in einer Größenordnung von rund 38 Millionen Euro aus. Dies entspricht in etwa dem Vorjahresergebnis.

Der HGB-Jahresüberschuss der WürttLeben stieg nach ebenfalls vorläufigen, untestierten Zahlen um rund 8 Millionen Euro auf rund 45 Millionen Euro.

Für die Württembergische Versicherung AG (WürttVers) zeichnet sich nach vorläufigen Eckdaten eine Ertragssteigerung gegenüber dem Vorjahr im deutlich zweistelligen Prozentbereich ab (Vorjahr 75,5 Millionen Euro).

Betrachtet man die Neugeschäftszahlen, so verzeichnete die WürttVers ein deutliches Plus. Bei den gebuchten Bruttobeiträgen wurde ein Zuwachs von über vier Prozent auf 1,4 Milliarden Euro erzielt. Insbesondere das Kraftfahrtgeschäft entwickelte sich überdurchschnittlich und hat – ebenso wie das Firmengeschäft – einen wichtigen Anteil am Zuwachs im Kompositbereich.

Die gebuchten Brutto-Beiträge in der Lebensversicherung sanken im Vergleich zum Vorjahr leicht von 2,43 Milliarden Euro auf knapp 2,3 Milliarden Euro.

Das Neugeschäft, gemessen an der wertorientierten Beitragssumme, stieg hingegen um fast 17 Prozent auf 4,26 Milliarden Euro. Bei der Württembergischen Krankenversicherung (WürttKranken) erhöhten sich die gebuchten Brutto-Beiträge um über neun Prozent auf über 136 Millionen Euro.

Bei der Wüstenrot Bausparkasse wuchs das Brutto-Neugeschäft – wie berichtet – um 17,4 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro. Rechnet man die Neugeschäftszahlen der im Verlauf des Jahres 2010 erworbenen Allianz Dresdner Bauspar AG (ADB) vollständig für das Jahr 2010 mit ein, ergab sich bei Wüstenrot ein Plus von 4,4 Prozent. In der Baufinanzierung wurden im Geschäftsjahr 2011 neue Kredite in Höhe von 4,4 Milliarden Euro vermittelt. Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus von 0,1 Milliarden Euro zu verbuchen.

Auf Basis der erzielten Vertriebszahlen in den einzelnen Geschäftsfeldern zeichnet sich auch beim Mutter-Konzern W&W ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 ab. Nach untestierten Zahlen erzielte der Konzern einen IFRS-Jahresüberschuss in einer Größenordnung von rund 190 Millionen Euro.

Das HGB-Ergebnis der Dachgesellschaft W&W AG liegt nach vorläufigen Zahlen bei rund 75 Millionen Euro. Die finalen Konzernzahlen werden Ende März 2012 veröffentlicht.

Die Württembergische startet mit einer Biometrie-Offensive in das Geschäftsjahr 2012, um der wachsenden Nachfrage bei der Absicherung von Lebensrisiken, wie beispielsweise dem Risiko der Berufsunfähigkeit, zu begegnen. (nl)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...