Anzeige
22. Februar 2013, 12:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungspolicenkauf: Kunden fahren zweigleisig

Nach Meinung des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov erhöht sich die Attraktivität des World Wide Web sowie der unabhängigen Versicherungsmakler aus Sicht deutscher Versicherungskunden für einen Abschluss sehr deutlich.

Versicherungspolice

15 Prozent der Versicherungsnehmer haben danach bis zum vergangenen Jahr schon einmal eine Versicherungspolice über den Makler abgeschlossen. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 lag der Anteil bei nur sieben Prozent. Die Zahl der Internetkunden hat sich während der letzten zehn Jahre auf acht Prozent im Jahr 2012 mehr als verdoppelt (in 2004: drei Prozent).

Makler und Internet größte Zuwachsraten

Kein anderer Vertriebskanal konnte in den vergangenen Jahren größere Steigerungsraten erzielen, heißt es bei YouGov. Der Untersuchung zufolge lassen sich bei den Makler- sowie Internetkunden einige Gemeinsamkeiten feststellen: Beide Gruppen gehören zu den Besserverdienern (rund 450 Euro über dem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen pro Monat) und sind besonders anspruchsvolle Versicherungsnehmer. Mehr als neun von zehn Personen dieser Zielgruppe legen besonderen Wert auf den Einschluss aller relevanten Risiken und Leistungen.

Zudem erwarten etwa genauso viele ein schnelles sowie unbürokratisches Verhalten der Versicherungsgesellschaft im Schadens- bzw. Leistungsfall. Neben den hohen Erwartungen an die Gesellschaft, zeichnen sich Internet- sowie Maklerkunden durch eine überdurchschnittlich hohe Kompetenz bei Versicherungsfragen aus.

Maklerkunden eher passiv

Neben den genannten Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die Makler- und Internetkunden aber auch in vielen Verhaltensdimensionen im Umgang mit Versicherern. Im Vergleich zu Internetkunden weisen Maklerkunden ein eher passives Verhalten im Assekuranzbereich auf und legen Wert auf eine hochwertige Beratung bzw. Betreuung.

Versicherungsnehmer, die einen Online-Abschluss tätigen, holen sich öfter eine Reihe von Angeboten verschiedener Gesellschaften ein als Maklerkunden (67 Prozent der Internetkunden; 55 Prozent der Maklerkunden). In vielen Fällen versuchen Kunden, die über das Internet abschließen, immer das beste Angebot zu finden (65 Prozent der Internetkunden; 51 Prozent der Maklerkunden).

Dagegen entscheiden Maklerkunden bei Versicherungsfragen häufiger „aus dem Bauch heraus“ und greifen zu, sobald ein Angebot vernünftig erscheint (49 Prozent der Maklerkunden; 35 Prozent der Internetkunden). (fm)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bericht: Höheres Rentenniveau beseitigt Altersarmut nicht

In der Debatte um die Bekämpfung von Altersarmut hat die Rentenversicherung vor falschen Strategien gewarnt. Dies melden die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

mehr ...

Immobilien

Positionswechsel im Vorstand von Commerz Real

Sandra Scholz (45) wird zum 1. März 2017 in den Vorstand der Commerz Real aufrücken. Die bisherige Leiterin Human Ressources und Communications wird im Vorstand neben diesem Bereich auch für Marketing und Direktvertrieb, Compliance, Recht sowie das Investoren- und Anlegermanagement verantwortlich zeichnen.

mehr ...

Investmentfonds

Monega holt Banker für Wertpapierhandel

Alexander M. Sträßer, bisher Co-Head Fixed Income-Handel Emea bei der Deutschen Asset Management, verstärkt das Team der Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) hat ihr Team zum Jahresbeginn weiter ausgebaut.  

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium Capital bringt neues Container-Investment

Solvium Capital meldet die Lancierung einer neuen Vermögensanlage im Container-Segment. Sie sieht eine Anlage in 40-Fuß-High-Cube-Standardcontainer vor.

mehr ...

Recht

Brexit hat Folgen für britische Fondsbranche

Auf die britischen Investmenthäuser kommen möglicherweise unruhige Zeiten zu. Der Brexit könnte dazu führen, dass Großbritannien künftig den Status eines so genannten “Drittstaates” hat. Für die britische Fondsbranche hätte dieses Szenario Folgen.

mehr ...