Anzeige
Anzeige
7. April 2015, 15:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BU-Policen: Potenzial bei Zusatz- und Unterstützungsleistungen

Fast jeder dritte Arbeitnehmer verdrängt oder unterschätzt das BU-Risiko. Versicherungsvermittler sind deshalb aufgefordert, den Menschen die Augen zu öffnen – haben aber mit eigenen Herausforderungen zu kämpfen. Allerdings bieten sich interessante Möglichkeiten im Bereich der Zusatzleistungen.

BU-Police

Versicherer legen zunehmend Wert auf eine aktive Begleitung des Kunden zu Beginn und während des Leistungsfalles.

Versicherungsmakler stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, eine bedarfsgerechte Absicherung für ihre Kunden zu finden, die sich mit deren finanziellen Möglichkeiten vereinbaren lässt.

Denn eine BU verspricht zwar einen umfassenden Schutz, ist zugleich aber deutlich teurer als die BU-Alternativen, wie etwa Erwerbsunfähigkeits-, Grundfähigkeits (GU)- und Schwere-Krankheiten-Versicherungen.

Makler mit Sorge vor Erklärungsnot

Allen Alternativen ist gemein, dass sie nicht den zuletzt ausgeübten Beruf versichern, sondern erst dann leisten, wenn die Arbeitsfähigkeit insgesamt nicht mehr gegeben ist.

“Viele Makler haben die Sorge, dass sie im Leistungsfall erklären müssen, warum sie ihren Kunden keinen Vollschutz vermittelt haben”, erläutert BU-Experte Gordon Hermanni von der Zurich Gruppe Deutschland.

Maximilian Beck von den Basler Versicherungen ergänzt: “Im Moment ist es noch eine große Herausforderung im Beratungsgespräch, den Absprung aus der BU-Beratungssituation zur EU-/ GU-Beratungssituation zu schaffen, ohne dabei Erwartungen des Kunden zu enttäuschen, weil er nicht das bekommen hat, was er wollte.”

Vertriebsexperte Philip Wenzel vom Maklerhaus Freche im bayerischen Kemnath rät Maklern trotz dieser Unsicherheit dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren.

“Mischung verschiedener Absicherungen”

“Als Versicherungsmakler sollte ich mich darauf konzentrieren, den Bedarf meines Kunden zu ermitteln und dann verschiedene Lösungen anzubieten”, so Wenzel. “Wenn ich einem Handwerker die BU für 200 Euro als optimal empfehle und er sich dagegen entscheidet, muss ich versuchen, seinen Bedarf bestmöglich abzusichern. Hier bietet sich meiner Meinung nach eine Mischung verschiedener Absicherungen an, um das passende Ergebnis zwischen Leistungshöhe, Leistungsumfang und Beitrag zu finden und den individuellen Bedarf zu decken.”

Seite zwei: Positive Entwicklungen im Markt

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

2 Kommentare

  1. Hallo,

    gibt es vielleicht auch Autoren, die außer dem hier weichgespühltem, nichtssagendem, systemkonformen und konfliktscheuem, die eigene Unkenntniss selbstbeweihräucherndem Turbogelaber auch noch etwas substantielles zu sagen haben????

    Kommentar von behn — 9. April 2015 @ 00:18

  2. Der Versicherer dürfte kaum der richtige Ansprechpartner sein, um den umfassenden Fragebogen im BU-Leistungsfall zusammen mit dem Kunden auszufüllen. Das Interesse des Versicherers besteht schließlich darin, nicht leisten zu müssen. Die Fragebögen enthalten vielfältige Fallen. Deshalb sollten sich die Kunden an einen Versicherungsberater wenden, der sich mit derartigen Fragebögen auskennt. Z.B. einem aus dem Bundesverband der Versicherungsberater (www.bvvb.de).

    Kommentar von Falken — 8. April 2015 @ 09:06

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...