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26. Mai 2015, 09:32
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“Nettotarife stärker hervorheben”

In dem zweiten Teil des Cash.-Interviews mit Claus Scharfenberg, Vorstand der Condor Lebensversicherung, erklärt er, wie sich Digitalisierung und Regulierung auf den Vertrieb auswirken.

Condor

“Niemand kommt an der privaten und betrieblichen Altersvorsorge vorbei .”

Cash.: Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt. In der Assekuranz zeigt sich dies, indem Start-ups wie CommunityLife oder Friendsurance den Social-Media- Ansatz im Vertrieb etablieren wollen. Als wie tiefgreifend beurteilen Sie diese Entwicklung?

Scharfenberg: Das Internet als Vertriebsweg wird ganz klar immer wichtiger, nicht nur bei relativ jungen Kunden. Das gilt vor allem für weniger beratungsintensive Produkte wie die Kfz- oder die Risikolebensversicherung. Bei komplexeren Produkten wie der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder der Altersvorsorge zeigt dagegen die Marktforschung, dass sich die Menschen zunächst online einen ersten Überblick verschaffen, den Abschluss aber lieber im persönlichen Gespräch durchführen. Condor ist hier schon breit aufgestellt. Wir arbeiten als Maklerversicherer ohnehin nur mit unabhängigen Vermittlern zusammen. Hier gibt es alle Varianten, etwa Online-Vermittler wie CommunityLife, Vermittler, die online und persönlich verkaufen, sowie Vermittler, die ausschließlich persönlich verkaufen.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) stellt für die Condor traditionell ein wichtiges Standbein dar. Was halten Sie von den Vorschlägen der Bundesregierung, um die stockende Verbreitung der bAV stärker zu fördern?

Der Verbreitungsgrad der bAV ist nach großem Wachstum zu Beginn des Jahrtausends zuletzt nur noch leicht gestiegen. Deshalb muss die Durchdringung der bAV gefördert werden, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Als einen Haupthinderungsgrund führen Arbeitgeber häufig die Komplexität der bAV an.

Seite zwei: “Reduktion von Sozialabgaben im Rentenalter”

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