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20. Mai 2015, 15:36
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Google Compare: “Ausschließlichkeit in Gefahr”

Online-Vergleichsportale stellen eine ernstzunehmende Gefahr für die Ausschließlichkeitsorganisationen der Versicherer dar, vermeintliche “Policen-to-go” sind nicht im Interesse der Kunden und die Beratungsleistung bleibt unersetzlich – so lauten die wichtigsten Thesen von Bill Wilson, Geschäftsführer des US-amerikanischen Verbands freier Makler und Berater.

Google Compare

Bei Google Compare können momentan nur Kfz-Versicherungen gekauft werden.

Wilson, Chef des Verbandes “Independent Insurance Agents & Brokers of America”, teilte dem US-Online-Fachmagazin “InsuranceJournal” mit, dass unabhängige Vermittler die Aktivitäten des US-Internetriesen Google etwas beunruhigter zur Kenntnis nehmen sollten als es derzeit der Fall ist. Im März trat das Unternehmen mit Google Compare als Online-Versicherungsvermittler für Kfz-Versicherungen in den US-amerikanischen Markt.

Ausschließlichkeitsorganisationen in Gefahr

Gleichwohl stelle Google für die Ausschließlichkeitsorganisationen und gebundene Agenten eine weitaus größere Gefahr dar, so Wilson, als für die unabhängigen Berater, deren zentraler Service – “eine unabhängige und individuelle Beratung” – von der Preisvergleichsmaschine nicht geboten werde.

Hieraus leitet der Versicherungsexperte auch Risiken für die Verbraucher ab. Diesen würde suggeriert, dass der Policenpreis das wichtigste Vergleichsmerkmal sei – und eine Beratung unnötig.

Während Google Compare derzeit “nur” Preisvergleiche und den Onlineabschluss für Kfz-Policen ermögliche (auch wenn eine Ausweitung des Dienstes durchaus diskutiert werde), gibt es Wilson zufolge, weitere Portale, die beispielsweise Hausratsversicherungen online anböten – und Kunden einen Abschluss in nur zwei Minuten versprechen.

Seite zwei: Abschluss in zwei Minuten?

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2 Kommentare

  1. Die AO wird es in den kommenden Jahren ohnehin immer schwerer haben. Die Kunden sind immer anspruchsvoller und dank des Internets immer aufgeklärter. Und die Preisunterschiede und aber auch die Leistungsunterschiede sind gewaltig

    Kommentar von Jan Lanc — 21. Mai 2015 @ 11:10

  2. Wie auch in deutschen Studien beschrieben, gibt es die zwei Gruppen Economy, d.h. Verbraucher, die über das Internet einkaufen oder die Premium-Gruppe = anspruchsvolle Klientel, welches einen „LifeCoach für Finanzen“ sucht, der mit seinem Kompetenz-Netzwerk eine Rundum-Betreuung ermöglicht.

    Wird der Mehrwert einer „ganzheitlichen Beratung„ nach DIN ISO 22222 aufgezeigt, sieht man in „Sekundenschnelle“, mit wem man nachhaltig geschäftlich befreundet sein wird.

    Praktisch die einzige Form des finanziellen Überlebens nach 2017 für jene, die heute schon wissen, was Beweislastumkehr und Product Governance bedeuten.
    Näheres siehe Presseartikel, Erfahrungsberichte und eBooks bei mwsbraun.de

    Kommentar von Frank L. Braun — 21. Mai 2015 @ 10:47

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