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17. November 2015, 12:34
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DIA: “Garantien sind Renditebremsen”

Garantien in der Altersvorsorge kosten bekanntlich Geld: Wie das Sicherheitsdenken der Kunden auf deren Renditen drückt, soll nun ein neues Online-Tool des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) veranschaulichen. Es zeigt laut DIA, wie Beitragsgarantien das Anlageergebnis beeinflussen.

DIA: Garantien sind Renditebremsen

Klaus Morgenstern, DIA: “Bei der langfristigen Altersvorsorge spielen zwischenzeitliche Schwankungen des Vermögenswertes, die für Aktienanlagen typisch sind, aber nur eine untergeordnete Rolle, wenn der Ausstieg entsprechend geplant wird.”

Mittels eines Schiebereglers könnten unterschiedliche Garantiehöhen eingestellt werden, teilte das DIA in Berlin mit. Das Tool errechne anschließend, welche Auswirkung die gewählte Garantie auf das Anlageergebnis hat und vergleicht dieses mit einer reinen Aktienanlage in den breitgestreuten MSCI World.

DIA: Garantien drücken Beitragsrendite

Die DIA-Experten erläutern den Zusammenhang aus Garantien und Renditen anhand eines Beispiels: Hätte ein Sparer von 1986 bis 2015 monatlich jeweils 100 Euro in eine fondsgebundene Rentenversicherung eingezahlt und jederzeit den Erhalt der eingezahlten Beiträge gewünscht, stünden am Ende dieser Zeitspanne 45.532 Euro auf seinem Versicherungskonto.

“Der Kontostand hätte sich ohne große Schwankungen entwickelt”, konstatiert das DIA. Da allerdings ein erheblicher Teil der Beiträge in eine konventionelle Anlage geflossen sei, um den Kapitalschutz zu gewährleisten, falle das Ergebnis im Vergleich zu einer reinen Aktienanlage um 12.427 Euro niedriger aus.

Ein direktes Investment in die Aktien des MSCI World hätte somit zu 57.959 Euro geführt – allerdings bei “erheblich stärkeren Schwankungen während der Anlagedauer”, wie die Experten hinzufügen. Doch DIA-Sprecher Klaus Morgenstern gibt Entwarnung: “Bei der langfristigen Altersvorsorge spielen zwischenzeitliche Schwankungen des Vermögenswertes, die für Aktienanlagen typisch sind, aber nur eine untergeordnete Rolle, wenn der Ausstieg entsprechend geplant wird.” (lk)

Foto: DIA

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