Anzeige
21. September 2015, 08:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Google ist keine Gefahr für den Berater

Schon lange wird über den Markteintritt der Suchmaschine in den deutschen Versicherungsmarkt spekuliert. Der Zeitpunkt ist unklar, doch es steht jetzt schon fest: Der Markt wird sich verändern.

Die Haff-Kolumne

Google

Tobias Haff, Procheck24: “Google ist keine Gefahr für den Berater. Für den Verkäufer dafür umso mehr”.

Ob Suchmaschinen, Internet-Werbeanzeigen, Handybetriebssysteme, Haushaltsgeräte, Reisen oder eben Versicherungen. Der Suchmaschinen-Konzern krempelt Märkte um.

Gefahr für den Verkäufer

Google ist trotzdem keine Gefahr für den Berater. Für den Verkäufer dafür umso mehr. Bereits heute haben Vermittler verloren, wenn sie ihre Kunden nur von der Karteikarte oder der Provisionsabrechnung kennen.

Wenn die Dienstleistung lediglich darin besteht, ein Angebot zu suchen, wird der Google-Konzern ihn bald überholen. Im Zweifel kennt Google die Kunden besser, obwohl das Unternehmen nicht einmal die Chance hatte, sie persönlich kennen zu lernen.

Google kennt deren Verhalten und findet damit schneller die passenden Angebote. Ausgestattet mit einer Übermacht an technologischen Möglichkeiten und finanziellen Mitteln werden alle Register gezogen, die die Technik heute bietet.

Konzepte gegen Technik

Letztendlich gewinnen immer noch Konzepte gegen Technik. Oder haben Sie schon einmal bei Google angerufen und Beratung erfahren? Nein, denn es gibt dort keinen persönlichen Service. Daher ist die vertrauensvolle Begleitung des Kunden durch alle Lebensphasen das Erfolgsrezept des guten Beraters.

Dass es auch hierbei auf die Nutzung technischer Möglichkeiten ankommt, steht außer Frage. Nur durch effiziente, digitale Prozesse bleibt die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Nur so findet der Makler kompetitive Angebote, erledigt Dokumentation und Papierkram so zügig, dass noch Zeit für den Kunden übrig bleibt.

Seite zwei: Technologie als “Mittel”, nicht als “Zweck”

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

1 Kommentar

  1. Wer den Mehrwert der „ganzheitlichen Beratung“ mit der Zertifizierung nach DIN ISO 22222 aufzeigt, kann diesen Beratungsprozess rechtssicher gegen eine Aufwandspauschale, sogar im Privatkundengeschäft, abrechnen.

    Warum diese Vorgehensweise überlebensnotwendig wird, s. eBook bei mwsbraun.de und aktuell das Neueste: Die Menschen verstehen das sogar auf Anhieb, wie Joachim König berichtet s. mwsbraun.de/Presse/Fuer-Finanzplanung-wird-gerne-Honorar-gezahlt.pdf.

    Kommentar von Frank L. Braun — 22. September 2015 @ 11:13

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...