Anzeige
Anzeige
20. Juli 2015, 08:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Selbstfahrendes Google-Auto wieder angefahren

Ein selbstfahrendes Auto von Google ist erneut unverschuldet in einen Auffahrunfall verwickelt worden. Ein offenbar unachtsamer Fahrer in einem herkömmlichen Auto fuhr vor einer roten Ampel hinten in den stehenden Lexus mit Google-Technik an Bord rein. Die Autoversicherer verfolgen die Entwicklung mit großem Interesse.

Google-conpare-vermittler in Selbstfahrendes Google-Auto wieder angefahren

Googles selbstfahrende Autos könnten dem Technologieunternehmen große Vorteile zuteil werden lassen.

Die Insassen hätten ein leichtes Schleudertrauma erlitten, wie Projektleiter Chris Urmson in einem Beitrag auf der Plattform “Medium” erklärte. Der Unfallfahrer war mit einer Geschwindigkeit von rund 27 Kilometern pro Stunde unterwegs.

14 Unfälle seit Projektstart

Google veröffentlichte auch ein Video des Aufpralls aus Sicht des Computers, in dem die Bewegung aller Fahrzeuge auf der Straße dargestellt wird. Stets seien die Fahrer der anderen Autos schuld gewesen, betont Google und sieht das als Beleg für die Sicherheit des autonomen Fahrens.

Insgesamt seien die selbstfahrenden Fahrzeuge von Google damit seit dem Start des Projekts 2009 14 Mal angefahren worden, davon elf Mal von hinten.

Auch die Kfz-Versicherer in Deutschland verfolgen die Entwicklungsschritte von Technologiekonzernen wie Google und Autokonzernen wie Audi, BMW oder Mercedes mit großer Aufmerksamkeit. Jörg von Fürstenwerth,Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Versicherungsverbandes GDV, hatte bereits im Juni auf der Webseite des Verbandes angekündigt, dass für die deutschen Autoversicherer gelte: “Wir werden hochautomatisierte Autos versichern.”

GDV will Verkehrsopfer bei Unfällen mit hochautomatisierten Fahrzeugen “genauso gut zu schützen wie heute”

Der Anspruch der Versicherungswirtschaft sei es, so von Fürstenwerth, Verkehrsopfer auch bei Unfällen mit hochautomatisierten Fahrzeugen “genauso gut zu schützen wie heute – und zwar unabhängig davon, ob ein Schaden auf einen Fahrfehler, ein defektes technisches System oder andere äußere Ursachen zurückzuführen ist”. Das grundlegende Geschäftsmodell der Autoversicherer ändere sich durch das hochautomatisierte Fahren nicht, betonte der GDV-Manager.

Angesichts der jüngtsen Unfall-Häufungen im Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos dürfte von Fürstenwerth allerdings nichts dagegen haben, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die Technik voll ausgereift ist und die Versicherer an ihren Aussagen gemessen werden können.

Quelle: dpa-Afx und Cash.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Generali bringt neuen Telematiktarif

Die Generali in Deutschland hat mit Generali Mobility einen neuen Telematiktarif auf den Markt gebracht Die Cosmosdirekt folgt im Oktober dieses Jahres mit einem Produkt, das sich speziell an junge Fahrer richtet.

mehr ...

Immobilien

Aareal Bank warnt vor Immobilienblase in Deutschland

Der Vorstandschef des Wiesbadener Gewerbeimmobilienfinanzierers Aareal Bank, Hermann Merkens, warnt erneut vor Übertreibungen auf dem deutschen Immobilienmarkt.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank treibt Rohstoffpreise

Zuletzt gewannen die Rohstoffe wieder deutlich an Boden. Damit setzt sich die überwiegend positive Entwicklung in diesem Jahr fort.

mehr ...

Berater

Honorarberater-Konferenz in Kassel

Am 15. November 2016, findet im Schloss-Hotel Kassel die zweite Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr statt. Veranstalter ist das IFH Institut für Honorarberatung in enger Kooperation mit dem Verbund Deutscher Honorarberater (VDH).

mehr ...

Sachwertanlagen

Jamestown gibt neuen Publikums-AIF in den Vertrieb

Der US-Spezialist Jamestown startet den Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) Jamestown 30. Er soll in Büro-, Einzelhandels- und Mietwohnobjekte in bedeutenden Großräumen der USA investieren.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...